Der nächste Lockdown – dieses Mal die „light“ oder “voll” Version?
Während die Corona-Fallzahlen jeden Tag neue negativ Rekorde setzen und die bisherigen Maßnahmen von Bund und Länder scheinbar keinen positiven Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben, soll nun ein „Lockdown light“ diskutiert und beschlossen werden.
Corona-Pandemie: Ausschreitungen gegen Ausgangssperren in Neapel und anderswo
Hunderte Menschen haben in Neapel gegen die von der Regionalregierung verhängten Ausgangssperren demonstriert und sich Kämpfe mit der Polizei geliefert. In der Region Kampanien waren die Corona-Fallzahlen zuletzt rasant gestiegen. In Berlin wurden Brandsätze gegen ein Gebäude des Robert-Koch-Instituts geworfen.
Mangelnder Hitzeschutz an Krankenhäusern und in sozialen Einrichtungen
Mit dem durch den Klimawandel bedingten Temperaturanstieg steigen auch die Zahlen der Hitzetoten. Wohlfahrtsverbände und die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordern höhere Investitionen in Gebäudesanierungen. Arme Menschen sind besonders betroffen.
Was folgt auf den „Lockdown light“?
Die Stimmen aus Politik, Wissenschaft und Medizin nach drastischen Maßnahmen und einem kompletten Lockdown aller privaten und gesellschaftlichen Lebensbereiche werden immer lauter. Doch über die Stilllegung aller nicht gesellschaftlich notwendigen Betriebe will niemand reden. Der Gesundheitsschutz muss endlich über die Profite der Konzerne gestellt werden. - Ein Kommentar von Kevin Hoffmann
Kopflose Corona-Politik nach der Bundestagswahl
Die Corona-Zahlen gehen wieder durch die Decke. Erste Politiker:innen erhöhen den Druck auf nicht geimpfte Menschen weiter. Das Virus aber wird sich so oder so weiter verbreiten. Ein Kommentar von Paul Geber
Krankenhäuser fordern Rückkehr zum Normalbetrieb
Deutschlandweit sind viele Krankenhäuser seit Wochen nicht ausgelastet, da sie sich auf Anweisung des Gesundheitsministerium auf Notfälle aufgrund der Corona-Pandemie einstellen und den Regelbetrieb herunter schrauben mussten. Nun fordern sie auch nicht lebensnotwendige Behandlungen wieder durchführen zu dürfen.
Krankschreibungen auf einem Rekordhoch
Besonders psychische Belastungen nehmen zu
Seit 2008 ist die Anzahl der Krankschreibungen bis 2016 um fast 60 Prozent gestiegen. Der "volkswirtschaftliche Schaden", der durch die...
Irland: Ein Schritt näher zur körperlichen Selbstbestimmung
In einem Votum stimmten über 65% dafür, Frauen den Zugang zu Abtreibungen zu ermöglichen
Bisher hatten Frauen in Irland keinen legalen (und damit keinen sicheren)...
Bundesregierung ermöglicht unverbindliche Anti-Corona-Maßnahmen in einem 2-Stufen-Plan
Die Bundesregierung hat ein neues Maßnahmenpaket beschlossen, welches ab dem 1. Oktober in Kraft treten soll. Die Aushandlung bewegte sich insbesondere zwischen den Polen „Gesundheitsschutz“ und „Wahrung der Freiheitsrechte“ und ergibt nun in der Summe einen unverbindlichen Kompromiss in Form eines „Zwei-Stufen-Plans“.
Perspektive ohne Plan
Bei der gestrigen Konferenz der Länderchef:innen mit der Kanzlerin sind kaum Änderungen beschlossen worden. Die Diskussion um das richtige Vorgehen ist zwar enorm zugespitzt, zu echten Beschlüssen konnten sich die Regierenden aber nicht durchringen.














