Corona-Hilfsgelder kommen an Berliner Schulen nicht an
Insgesamt 64 Millionen Euro stellt der Bund Berliner Schulen bereit, um pandemiebedingte Lernrückstände aufzuholen und die Schulsozialarbeit auszubauen. Aufgrund des bürokratischen Vergabeprozesses sind bisher allerdings nur 14 Millionen Euro in den Schulen angekommen.
Schulstreiks in Frankreich – massive Festnahmen
Die "Gelbwesten"-Proteste haben nun auch die SchülerInnen erfasst. Tausende Gymnaisasten und Mittelschüler Demonstrieren seit Anfang der Woche. Dabei wurden bisher mehr als 700 SchülerInnen festgenommen.
Mehr als ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen wachsen in Armut auf
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung hervorgeht, sind in Deutschland 21,3 Prozent der unter-18-jährigen von Armut betroffen. Dabei handelt es sich um insgesamt 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche. Die Wirtschaftskrise droht das Problem noch einmal deutlich zu verschärfen.
Zahl der Inobhutnahmen durch das Jugendamt steigt stark an
In den letzten zehn Jahren griffen die Jugendämter immer häufiger zur äußersten Maßnahme: Der Inobhutnahme des Kindes nach Paragraf 42 des achten Sozialgesetzbuches. Demnach kann oder muss das Jugendamt ein Kind aus seiner Familie nehmen, wenn eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes vorliegt. Die Kinder können dann entweder in einer pädagogischen Einrichtung oder einer Pflegefamilie gebracht werden.
Schulstreik gegen unzureichende Corona-Schutzmaßnahmen
In einem Essener Berufskolleg sind die Schüler:innen seit Montag in einem unbefristeten Schulstreik getreten. Sie fordern bessere Corona-Schutzmaßnahmen, die ihnen ermöglicht sicher und ohne Angst zur Schule gehen zu können.
Verbot von „lottrigen“ Klamotten in der Schule gefordert – Sollte es eine einheitliche Kleiderordnung...
Die Debatte um eine einheitliche Kleiderordnung in französischen Schulen hat auch in Deutschland eine Diskussion darum ausgelöst. Der Bundeselternrat fordert Vorschriften an Schulen, die "lottrige" oder "freizügige" Klamotten von Schüler:innen als „unangemessen“ einstuft und verbietet. Die immer wiederkehrenden Rufe nach solchen Vorschriften sind Scheindebatten in denen reaktionäre Vorstellungen deutlich hervortreten. – Ein Kommentar von Quentin Klaas.
Azubi-Mindestlohn beschlossen: 3€ pro Stunde – oder 515€ im Monat
Der Bundestag hat einen Mindestlohn für Auszubildende beschlossen. Diese sollen in Zukunft pro Monat mindestens 515€ im ersten Lehrjahr verdienen. Geht man von einer 40-Stunden-Woche aus, liegt damit der Stundenlohn bei gerade einmal drei Euro pro Stunde. Das ist nicht mal ein Drittel des gesetzlichen Mindestlohns.
“Wir müssen endlich für unsere Interessen auf die Straße gehen!”
Ein Interview mit der Gruppe "Internationale Jugend" aus Köln über ihre politischen Arbeitsfelder und die Kampagne "Lernfabriken meutern"
Wer ist die "Internationale Jugend"?
Die "Internationale Jugend"...
„Antifaschistische Arbeit bedeutet, uns nicht zu verstecken“: Interview mit der Internationalen Jugend Freiburg
Am Dienstag wurde der Querdenker und AfD-Aktivist Robert H. zu einer Geldstrafe von 1200€ verteilt. Er hatte Antifaschist:innen mit Pfeffergel angegriffen. Bei einem zu Hilfe eilenden 61-jährigen stach er anschließend mit einem Messer zu. Die „Internationale Jugend Freiburg“ organisierte von Beginn an eine politische Kampagne dazu und unterstützte den Betroffenen des Messerangriffs. Wir haben sie zu dem Urteilsspruch interviewt.
Spendenkampagne „Solidarität mit Sercem“ gestartet
AktivistInnen wollen SchülerInnen bei Prozess aufgrund ihrer Proteste gegen Abschiebungen unterstützen.
Srecem Y. war Teil einer Gruppe von SchülerInnen und AktivistInnen, welche am 31. Mai in...















