Frauen der Weltgeschichte: Kennst du Millicent Fawcett und Emmeline Pankhurst?
Die Geschichte schreiben in der Regel Männer über Männer. Als angehender Historiker habe ich die Aufgabe, das zu ändern: Bis zum Frauenkampftag am 8. März möchte ich meinen wöchentlichen Beitrag auf Perspektive Online dazu nutzen. Die geschilderten Frauen sind durch ihr Lebenswerk in die Geschichte eingegangen, werden im historischen Gedächtnis aber gern vergessen, verschwiegen oder ihre Taten klein geredet. – „Frauen der Weltgeschichte“, eine Serie von Felix Thal
Die “Gender Daten Gap” macht die Welt für Frauen gefährlicher
Heute ist "Internationaler Tag für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft". Nur 30 % aller WissenschaftlerInnen weltweit sind Frauen. Das zeigt nicht nur erschreckende Geschlechterstereotype auf, sondern macht die Welt für Frauen und Mädchen auch gefährlicher.
Wirtschaftsinstitut: Schwieriger Herbst steht bevor
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung warnt angesichts von Preisexplosionen, Energiekrise und der Dürre vor einem schwierigen Herbst. Ein Rückgang der Wirtschaftsleistung bei gleichzeitig steigenden Preisen werde „immer wahrscheinlicher“. DIW-Chef Fratzscher stellt in einem Blogbeitrag fest, dass schon längst die breite Masse der Bevölkerung von einer sozialen Notlage betroffen sei.
Chef der Essener Uniklinik fordert: Corona-infizierte Pflegekräfte sollen mit Maske arbeiten
Die Krankenstände sind hoch und auch die Zahl der Covid-19-Patienten steigt wieder an, das belastet die Krankenhäuser. Nun regt der Chef der Essener Uniklinik an, auch infiziertes Personal einzusetzen.
VW öffnet Werke trotz steigender Infektionszahlen
Nach fünf Wochen Stillstand hat VW am Montagmorgen die Produktion in den Werken in Wolfsburg, Hannover und Emden wieder aufgenommen. Parallel dazu stieg die Reproduktionsrate des Coronavirus wieder auf 1,0 an, damit werden in den kommenden Tagen auch weiter steigende Infektionszahlen zu erwarten sein.
Frankreich: Landesweite Proteste gegen Rentenreform
Millionen Arbeiter:innen haben in Frankreich gegen die geplante Erhöhung des Rentenalters demonstriert. Allein in Paris war eine halbe Million Menschen auf den Straßen. Präsident Macron versucht sich seit Jahren erfolglos an Rentenreformen gegen den Willen einer überwältigenden Bevölkerungsmehrheit. Die Gewerkschaften kündigten für den 7. März einen landesweiten „Shutdown“ an.
Dänemark: Bomben statt Feiertag
In Dänemark weicht 2024 ein Feiertag trotz Protesten, der Aufrüstung. Auch in Deutschland wird die Abschaffung von Feiertagen zu Gunsten der Militarisierung diskutiert.
#EndSARS: Proteste gegen Polizeigewalt in Nigeria gehen nach ersten Erfolgen weiter
Seit Wochen protestieren vor allem junge Nigerianer:innen gegen die Polizeigewalt, die von den Special Anti Robbery Squads (SARS) ausgehen. Die Polizei versuchte die tagelangen Proteste mit Schusswaffen zu beenden, doch die Demonstrant:innen wollen erst aufgeben, wenn ihre Forderung erfüllt ist: Die SARS sollen abgeschafft werden.
Wirtschaftskrise: Zweiter Lockdown könnte 600.000 Jobs vernichten
Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung wird der zweite Corona-Lockdown die deutsche Wirtschaft 19 Milliarden Euro kosten. Hart betroffen sind insbesondere Gastronomie, Hotels, Sport, Kultur und Unterhaltung. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga befürchtet das Aus für über 80.000 Betriebe in der Branche.
Bildungsungerechtigkeit: Schüler:innen auf Haupt- /Real- und Gesamtschulen bekamen seltener Video-Unterricht
Die Corona-Pandemie verschärft bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft weiter – auch im Bildungssystem. Eine Studie zeigt: wer aus einem Akademiker-Haushalt kommt, auf einem Gynamisium geht oder in einer Privatschule lernt, hat bedeutend höhere Chancen während eines Lockdowns digitalen Unterricht per Videokonferenz zu erhalten. Für die anderen bleiben meist Arbeitsblätter.
















