„Was wir wollen ist nicht schwer – kostenloser Nahverkehr“ – bundesweit Aktionen für kostenlosen...

In verschiedenen Städten Deutschlands haben am Freitag und Samstag Aktionen für kostenlosen, barrierefreien und gut ausgebauten Nahverkehr stattgefunden. Die Demonstrierenden sehen darin eine sozial gerechte Antwort auf die Klimakrise. Finanziert werden soll dies nicht durch Massensteuern sondern durch Kürzungen bei Militärausgaben und Umverteilung.

München: Bürgerentscheid für Steinkohleausstieg 2022 – die Stadt setzt sich darüber hinweg

Monatelang hatte die Initiative "Raus aus der Steinkohle" Unterschriften gesammelt und mobilisiert. Ende 2017 stimmten dann in einem Bürgerentscheid 60% für einen lokalen Ausstieg aus der Steinkohle bis 2022. Doch die Stadtregierung hat sich darüber hinweg gesetzt. Sie plant mit dem Ausstieg 2028.

630.000 Menschen beim „Klimastreik“ – Millionen weltweit

Weltweit sind gestern überwiegend junge Menschen gegen die Untätigkeit der herrschenden Politik gegenüber der Klimakrise auf die Straße gegangen. Proteste fanden in über 2.400 Städte in 157 Ländern statt. In Deutschland waren nach Angaben von „Fridays for Future“ 630.000 Menschen auf der Straße.

164 ermordete UmweltaktivistInnen

Weltweit sind im vergangenen Jahr mindestens 164 AktivistInnen ihm Zusammenhang mit Protesten gegen Umweltzerstörung ermordet worden. Die Dunkelziffer dürfte viel höher sein.

Ende Gelände in der Lausitz!?

Die radikale Klimabewegung „Ende Gelände“ hat ihre Proteste gegen die Klimakrise für den Kohleausstieg in der Lausitz nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen. Sie besetzten die Tagebaue Jänschwalde-Ost, Welzow-Süd und Vereinigtes Schleenhain sowie drei Kohlebahnen. Doch die Bevölkerung in der Lausitz konnte kaum gewonnen und mobilisiert werden – im Gegenteil. Ein Kommentar über Stärken und Schwächen der Ende Gelände Aktionen – von Paul Gerber.

Osterholz bleibt! – Waldbesetzung bei Wuppertal

Nach geplanter Rodung des Osterholz Waldes, wurde dieser nun von AktivistInnen besetzt, um die Abholzung zugunsten der Erweiterung eines privaten Steinbruchs zu verhindern.

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