USA: Demonstrierende setzen Polizeistation in Brand, in welcher der Mörder von George Floyd arbeitete
In Minneapolis (USA) sind nach einem weiteren rassistischen Mord heftige Straßenkämpfe ausgebrochen. Demonstrierende eroberten die Polizeistation, in welcher der Polizist arbeitete, der für den kürzlichen Tod des Afroamerikaners George Floyd verantwortlich ist. Anschließend wurde sie in Brand gesetzt. Der demokratische Gouvaneur rief den Notstand aus und forderte die militarisierte Nationalgarde an. Donald Trump drohte den Protestierenden.
KSK: Die Nazi-Akademie im Herzen des Staatsapparats
Man kann wohl unterstellen, dass das Kommando Spezialkräfte (KSK) – die geheime Eliteeinheit der Bundeswehr – die beste militärische Ausbildung genießt, die man in diesem Land bekommen kann. Zu disziplinierten Killern ausgebildet, werden dort jedoch nicht irgendwelche Männer, sondern Nazis. Warum wir für die Auflösung des Kommando Spezialkräfte eintreten müssen und das dennoch nicht reicht. - Ein Kommentar von Paul Gerber
ZUE Sankt Augustin: Keine kleinen Reformen, sondern dezentrale Unterbringung!
Nach unserer ersten Berichterstattung über die Entstehung des Corona-Hotspots in einer Sammelunterkunft für Geflüchtete in Sankt Augustin gab es ein breites Echo vom städtischen Krisenstab, über die Bezirksregierung bis zur Lokalpresse. Während es dabei vor allem um kleine Verbesserungen geht, wird der wichtigste Aspekt außer Acht gelassen: Die Notwendigkeit dezentraler Unterbringung. Ein Kommentar von Leon Hamacher
[Video] Katastrophale Zustände: So verbreitet sich Corona in der Geflüchtetenunterkunft in Sankt Augustin
Auch in bundesweiten Medien machte es Schlagzeilen: In der zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes NRW gab es einen rasanten Anstieg an Coronafällen, die gesamte Unterkunft wurde unter Quarantäne gestellt. Perspektive Online hat nun exklusives Bildmaterial und Berichte von BewohnerInnen der Unterkunft erhalten. Ein Bericht von Leon Hamacher.
Werkverträge und Subunternehmen begünstigen mafiöse Strukturen
Auf Schlachthöfen, in der Landwirtschaft und auf dem Bau, ebenso wie in immer weiteren Wirtschaftszweigen bestimmen Werkverträge und Leiharbeit die Arbeitsbedingungen der ArbeiterInnen. Dabei fördern sie die Entstehung mafiöser Strukturen und intensivieren die Ausbeutung der ArbeiterInnen massiv. - Ein Kommentar von Kevin Hoffmann
Mit selbstorganisierten Stadtteilkomitees gegen Corona in Kurdistan
Im iranischen Teil Kurdistans werden die Menschen mit dem Kampf gegen das Coronavirus vom iranischen Staat alleine gelassen. Sie nutzen dies als Chance und organisieren sich in Stadtteilkomitees. - Ein Bericht von Shoresh Karimi
Streik bei Voith: Verhandlungen für Werkserhalt vorerst gescheitert – ArbeiterInnen streiken weiter
Seit fast vier Wochen streiken rund 500 ArbeiterInnen beim Maschinenbauer Voith. Dieser will das Werk im bayrischen Sonthofen komplett schließen. Nun lehnte das Unternehmen ein Angebot der Gewerkschaft zur Fortführung des Betriebs mit reduzierter Belegschaft ab. Die IG Metall kämpft nun nicht mehr für den Erhalt der Arbeitsplätze, sondern nur noch für Abfindungen und Qualifizierungsmaßnahmen.
Frankreich: Gelbwesten demonstrieren wieder
Die Bewegung der Gelbwesten war an diesem Samstag in zahlreichen französischen Städten wieder auf den Straßen. Trotz einer gelockerten Ausgangssperre gilt im ganzen Land noch immer ein weitreichendes Versammlungsverbot. In einigen Städten kam es zu Polizeiübergriffen und Festnahmen.
Protest gegen Anti-Schwarze-Rassismus in China – Chinesische Behörden machen USA verantwortlich
In einem McDonalds seien die ArbeiterInnen angewiesen worden, keine Schwrazen Menschen mehr zu bedienen. Einige Schwarze Personen wurden in ihrer Wohnung eingesperrt, andere gar aus der Wohnung geworfen. Anti-Schwarzer Rassismus flammt in der südchinesischen Stadt Guangzhou auf, das US-Konsulat sprciht eine Warnung aus. Die chinesische Regierung beschuldigt die USA, Rassismus zu inszenieren um chinesisch-afrikanische Beziehungen zu sabotieren.
FeldarbeiterInnen in Bornheim streiken für bessere Löhne
In Bornheim haben am Freitag 150 bis 250 FeldarbeiterInnen die Arbeit niedergelegt und lautstark protestiert. Die größtenteils aus Rumänien stammenden ArbeiterInnen hatten für einen Monat Arbeit nur etwa 200 bis 300 Euro erhalten. Auch die Polizei rückte zum Einsatz an.















