Mutter und Tochter in Berlin ermordet – Afghanische Gemeinde protestiert für Aufklärung
Vor einer Woche wurden Homa Zaher und ihre Tochter Tajala tot in ihrer Wohnung in Berlin Marzahn gefunden. Am Samstag forderten bei einer Demonstration zu ihrem Gedenken rund 250 Menschen die lückenlose Aufklärung der Morde.
8. März ist aller Tage: “Ein Vergewaltiger auf deinem Weg!”
Chile despertó! Chile ist aufgewacht! Das war die große Parole im letzten Jahr, nachdem erhöhte Fahrkartenpreise dort große Kämpfe entfacht hatten. In der ersten Reihe der Proteste für bezahlbare Lebensmittel, gegen Ungerechtigkeit und Militär: Mutige Frauen, alte und junge, indigene und Migrantinnen. Von ihrer Botschaft können wir für den Frauenkampftag heute viel lernen. Ein Kommentar von Olga Wolf
Revolution, Guerilla und Abendmahl – Nachruf auf Ernesto Cardenal
Am 1. März verstarb der 95-jährige Priester, Dichter und Politiker Ernesto Cardenal. Welche posthume Relevanz hat sein Leben für die internationale Linke? – Ein Kommentar von ‚Kein Paradies‘ aus Leipzig
Proteste in Chile flammen erneut auf
In Chile ist es erneut zu Massendemonstrationen und Zusammenstößen von regierungskritischen DemonstrantInnen und Polizisten gekommen. Über 70 Einsatzkräfte wurden verletzt. Es gab fast 300 Festnahmen.
Lautstarker Protest gegen den Präsidenten des Verfassungsschutzes in Wuppertal
Im Rahmen der Ausstellung „Todesopfer rechter Gewalt seit 1990“ kam der Chef des deutschen Inlandsgeheimdienstes in die Stadt an der Wupper, wo ihn ein buntgemischter Protest empfing. Der Protest machte auf die Verbindungen des Geheimdienstes in die rechte Szene und seine bedeutende Rolle beim rechten Terror in Deutschland aufmerksam. - Ein Bericht von Enver Liria.
Politische Streiks und Arbeitsniederlegungen gegen rechten Terror und Rassismus
Nach dem rechten Terroranschlag von Hanau fordern verschiedene Initiativen Streiks und Arbeitsniederlegungen auf, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus und rechte Gewalt zu setzen. Damit wird auch der politische Streik in Deutschland wieder auf die Tagesordnung gesetzt.
Entweder die Nazis entwaffnen – oder wir müssen uns selbst verteidigen
Als kurdische Geflüchtete hat mich der Anschlag in Hanau nicht überrascht. Er beweist das was offensichtlich ist: Rassismus und Faschismus sind tief in der deutschen Gesellschaft verankert. Dieser Staat wird uns nicht schützten. Also müssen wir es selber tun. – Ein Kommentar von Mariya Kargar
Von mackerigen Brötchenverdienern und armen Arbeiterinnen
Frauen, die mehr verdienen als "ihre Ehemänner", seien statistisch unglücklicher. Das will eine Auswertung des Sozioökonomischen Panels für die F.A.S herausgefunden haben. Frauen seien also besser beraten, wenn sie die Dazuverdienerinnen seien. Ein Kommentar von Olga Wolf.
Zehntausend auf den Straßen zum Gedenken und gegen rechten Terror
Allein in Hanau demonstrierten 6.000 Menschen, in Marburg waren es 4.500. Mehrere Minuten lief die Demo in Hanau schweigend, in Gedenken an die Ermordeten. Am selben Tag gab es in Stuttgart und Döbeln Angriffe auf Shisha-Bars.
Alle zusammen gegen den Faschismus!?
Der rechte Terror darf uns wütend machen, er darf uns traurig machen, doch er darf uns nicht überraschen. Niemand soll sagen es hätte keine Anzeichen dafür gegeben oder es handele sich um einzelne Spinner oder Verrückte. - Ein Kommentar von Kevin Hoffmann















