Wohnraum für Menschen statt steigender Profite
Am 26. März findet jährlich der Housing Action Day statt, an dem in zahlreichen Städten Proteste gegen steigende Mieten und Verdrängung stattfinden. Als Arbeiter:innen müssen wir selbst aktiv werden, denn die Regierung unternimmt nichts dagegen – ganz im Interesse derjenigen, auf deren Grund und Boden unsere Wohnungen gebaut werden.
Großbritannien: „Wir müssen Wege finden, unsere Forderungen durchzusetzen!“
Seit Ende 2022 gehen Hunderttausende Arbeiter:innen in Großbritannien immer wieder auf die Straße. Mit Streiks und Demonstrationen protestieren sie gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf ihren Rücken und gegen die geplante Einschränkung des Streikrechts. Allein am 1. Februar haben mehr als 500.000 Arbeiter:innen aus verschiedenen Branchen gestreikt. Einer von ihnen ist John, Aktivist der Gewerkschaft UNISON, der in London im Hochschulbereich arbeitet.
Beschäftigte und Fridays for Future streiken gemeinsam – Kapitalverbände werden nervös
Heute haben in ganz Deutschland wieder tausende junge Menschen ihre Schulen bestreikt um für bessere Klimaschutzmaßnahmen zu kämpfen. Dieses Mal gab es allerdings eine Besonderheit, denn in viele Städten solidarisierten sie sich mit dem Streiks des Öffentlichen Dienstes und kamen sogar auf gemeinsamen Demonstrationen zusammen. Kapitalvertreter sind nervös und warnen vor Verbindung der Kämpfe.
Gericht bestätigt Einschränkung der Versammlungsfreiheit bei G20 – das zeigt, wo unsere Judikative...
Die Spannungen rund um G20 nehmen nicht nur außenpolitisch zu. Auch in inneren Angelegenheiten sehen wir, wie beispielsweise der deutsche Staat mit harter Hand gegen politischen Widerstand vorgeht. Im Fall der Protestcamps gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 zeigte sich am Donnerstag, dass sich deutsche Gerichte im Zweifel hinter die Polizeieinsätze und gegen die eigene Bevölkerung stellt. Auch das verdeutliche die Zuspitzung der derzeitigen politischen Lage, meint Ahmad Al Balah.
Polizei stürmt offenes Antifa-Treffen in Augsburg
In Augsburg ist es erneut zu Repression gegen antifaschistische Strukturen gekommen. Gestern stürmte der Augsburger Staatsschutz gemeinsam mit Bereitschaftspolizei und Staatsanwaltschaft das Offene Antifaschistische Treffen Augsburg (OAT).
Runter mit den Waffen, hoch mit den Löhnen: Hafenarbeiter:innen in Genua im Streik
Erneut haben Beschäftigte des Hafens in Genua während eines Streiks Tausende aus ganz Italien zum Protest mobilisiert: Die Arbeiter:innen weigern sich, Kriegsgerät zu verladen und streiken für bessere Arbeitsbedingungen.
Berlin: Zehntausende bei Kundgebung für Waffenstillstand
In Berlin haben tausende Menschen für einen sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine protestiert. Sowohl die politischen Aussagen von der Bühne, als auch die Teilnehmenden waren sehr heterogen. Zudem zeigen mehrere Kundgebungen am Rande der Großaktion: die Friedensfrage ist heiß umkämpft. - Perspektive hat sich vor Ort umgehört.
„Wir werden die Mauern dieser Ordnung definitiv einreißen!“
LC-Waikiki ist ein großer türkischer Bekleidungshändler, der sowohl ein Versandgeschäft als auch Verkaufslokale betreibt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen über 50.000 Arbeiter:innen. Perspektive hat mit Ali Haydar Keleş von der Hafen- und Logistikgewerkschaft DİSK-LİMTER-İŞ über die Kämpfe der Kolleg:innen gesprochen.
Warum wir eine Anti-Kriegs-Bewegung brauchen, die sich auf keine imperialistische Seite schlägt
Die russische Invasion in der Ukraine hat auch die deutsche „Friedensbewegung“ durcheinander gewirbelt. Mittlerweile haben sich wesentliche Teile auf die Seite des einen oder anderen imperialistischen Lager gestellt – oder bleiben hilflos auf pazifistischen Grundsätzen sitzen. Für einen konsequenten Anti-Kriegs-Kampf benötigt es einen neuen Pol, der sichtbar ist und sich zugleich in die Auseinandersetzung einmischt – ein Kommentar von Tabea Karlo.
„Durch Organisierung eine Perspektive jenseits des faschistischen Staats entwickeln“
Nach dem Erdbeben in der Türkei, in Kurdistan und in Syrien, bei dem mehr als 45.000 Menschen gestorben sind, laufen die Hilfsarbeiten schleppend. Der türkische Staat versucht gezielt, Hilfe von sozialistischen und fortschrittlichen Kräften zu unterbinden. Young Struggle hat eine Delegation in das Erdbebengebiet geschickt, um dort zu helfen und die sozialistischen Kräfte zu unterstützen. Im Interview berichtet Sophie aus der Delegation, was vor Ort zu tun war und wie sich die Situation vor Ort entwickelt.
















