Iran: Aufstände dauern an, Revolutionsgarden drohen Demonstrant:innen
Der landesweite Aufstand zum Sturz des Chamenei-Regimes dauert inzwischen seit über 40 Tagen an. Jetzt hat auch der Kommandeur der mächtigen „Revolutionsgarden“ eine Niederschlagung der Proteste angedroht. Die Militärorganisation kontrolliert etwa 30 Prozent der iranischen Wirtschaft und untersteht direkt dem Kopf der islamisch-fundamentalistischen Diktatur, Ajatollah Chamenei.
Metallindustrie: Tausende Beschäftigte im Warnstreik
Die Friedenspflicht in den Tarifverhandlungen endet und die Arbeiter:innen der Metall- und Elektroindustrie haben keine Zeit verschwendet: Noch in der selben Nacht sind sie in den Warnstreik getreten. Sie fordern 8 Prozent mehr Lohn, das Angebot der Unternehmensseite verurteilt die IG Metall als "Scheinriese".
Harte Urteile gegen Aktivisten nach der Stuttgarter “Krawallnacht”
Das Stuttgarter Amtsgericht verhängte diese Woche zwei harte Strafen gegen linke Aktivisten wegen angeblichen Beteiligungen an der sogenannten „Stuttgarter Krawallnacht“ im Juni 2020. Es sind politische Urteile, die uns von offenem Protest abhalten sollen.
Blockade des iranischen Konsulats in Frankfurt am Main
Weltweit solidarisieren sich Aktivist:innen mit den Massenprotesten im Iran. Auch in Deutschland werden immer wieder Demonstrationen und Aktionen organisiert, mit welchen die Internationale Solidarität zum Ausdruck gebracht werden soll.
„Die soziale Ungleichheit im Kapitalismus ist der Nährboden für den Faschismus!“
Am 02. und am 03. September organisierte das OAT Magdeburg und Umgebung zwei größere Demonstrationen durch Magdeburg als Teil ihrer Kampagne gegen die „Neue Stärke Partei“. Bei dieser handelt es sich um eine faschistische Partei und Abspaltung der Neonazi-Organisation „3. Weg“. Perspektive Online führte mit dem OAT Magdeburg und Umgebung ein Interview.
Berliner Gericht verurteilt erneut Opfer von Polizeigewalt
Als A. im Mai 2021 einer Kundgebung gegen die Gewalt in Palästina beiwohnt, rückt ein Polizeitrupp an. Ein Video zeigt, wie die Polizist:innen in Vollmontur direkt auf ihn zukommen und auf ihn einschlagen. A. erleidet mehrere Rippenbrüche. Am 17.10 stand er dafür vor Gericht – nicht etwa die Polizist:innen. Wir haben den Gerichtsprozess verfolgt und mit A. geredet. Es berichtet Yousef Al-Balah.
24.000 auf den Straßen für Solidarität in der Krise
Ein breites Bündnis hat für heute, den 22. Oktober, zu regionalen Demonstrationen gegen Krieg und Krise aufgerufen - 24.000 Menschen folgten dem Aufruf. Unter dem Motto #SolidarischerHerbst demonstrierten Gewerkschaften, Umweltverbände und für eine soziale Energiepolitik. Klassenkämpferische Kräfte ergänzen den solidarischen Herbst um eine Kampfansage zum heißen Herbst.
Chemie-Tarifeinigung: Mission erfüllt?
Mit „Netto bis zu 16%“ Gesamteffekt verkauft die IGBCE die Einigung in den Tarifverhandlung als Erfolg in schwierigen Zeiten. Aber was bedeutet das Ergebnis wirklich für die 580.000 Beschäftigten? Ein Kommentar von Lukas Voigt, einem Auszubildenden in der Chemiebranche.
Untrennbar: Antikrisen- und Antikriegsproteste
Nicht nur die Preisexplosionen greifen derzeit um sich, sondern zunehmend auch die Angst vor einem dritten Weltkrieg. Doch obwohl diese Gefahr real ist, sucht man auf den Antiteuerungsprotesten meist vergeblich nach einer klaren Haltung gegen Krise und Krieg. Diese Kämpfe künstlich voneinander zu trennen ist jedoch fatal – ein Kommentar von Elena Behnke.
Heißer Herbst: Wem die Verteufelungskampagne gegen die Sozialproteste wirklich nützt
In vielen Teilen Deutschlands beginnen Proteste gegen die steigenden Preise. Doch wer hat die Alternative und warum werden die Proteste von den bürgerlichen Medien so stark bekämpft? Ein Kommentar von Julius Strupp
















