Frankreichs Regierung will Streik bei Ölkonzernen niederschlagen
Seit nunmehr 23 Tagen streiken die Beschäftigten französischer Raffinerien. Das Management der beiden größten Kapitalisten in diesem Bereich ExxonMobil und TotalEnergies stellt sich stur und wird nun vom Staat unterstützt, der die Arbeiter:innen zur Arbeit zwingen will.
Interview mit Tamer Demirci, Bruder des inhaftierten Journalisten Adil Demirci
Seit nun fast sieben Monaten sitzt der deutsch-türkische Sozialarbeiter und Journalist Adil Demirci in der Türkei in Haft. Ihm wird vorgeworfen an drei Beerdigungen von Anti-IS-Kämpfern in den Jahren 2013 bis 2015 teilgenommen zu haben. Er war dort als Journalist um für die Nachrichtenagentur ETHA zu berichten. Bei einem Urlaub mit seiner Mutter wurde er dann in der Türkei Mitte April diesen Jahres festgenommen und sitzt seit dem im Hochsicherheitsgefängnis in Silivri. Wir haben ein Interview seinem Bruder Tamer Demirci geführt.
„Die soziale Ungleichheit im Kapitalismus ist der Nährboden für den Faschismus!“
Am 02. und am 03. September organisierte das OAT Magdeburg und Umgebung zwei größere Demonstrationen durch Magdeburg als Teil ihrer Kampagne gegen die „Neue Stärke Partei“. Bei dieser handelt es sich um eine faschistische Partei und Abspaltung der Neonazi-Organisation „3. Weg“. Perspektive Online führte mit dem OAT Magdeburg und Umgebung ein Interview.
Auch vor der Justiz hört die Gewalt gegen Frauen nicht auf
2016 erschoss Valérie Bacot ihren Mann und Täter, der sie jahrelang misshandelt, vergewaltigt und prostituiert hat. Zuvor war Daniel Polette ihr Stiefvater und vergewaltigte sie bereits als Kind. Nun muss sie für die Tötung zwar nicht in Haft - ein Freispruch ist es jedoch nicht. Ein Kommentar von Michelle Mirabal.
Französische Arbeiter:innen im Kampf gegen die Rentenreform
In Frankreich kämpfen die Arbeiter:innen mit aller Kraft gegen die Erhöhung des Rentenalters. Für uns Arbeiter:innen in Deutschland reicht nicht der neidische Blick zu unseren Nachbar:innen, sondern wir müssen von ihren Erfolgen lernen. - Ein Kommentar von Thomas Stark
Ex-KSK-Soldat „Hannibal“ kommt mit Geldstrafe davon – und legt noch Einspruch ein
Der ehemalige Elitesoldat André S. alias „Hannibal“ hat einen Strafbefehl über eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen erhalten. Nach Hausdurchsuchungen waren ihm unerlaubter Besitz von Munition, Nebel- und Signalgranaten sowie Handgranatenzündern vorgeworfen worden – doch Hannibal hat Einspruch erhoben. Dabei ist er bisher glimpflich davon gekommen. Für die Gründung von Chatgruppen in denen sich mutmaßlich rechtsterroristische Zellen bildeten gab es keine Konsequenzen.
Corona-Virus – kein Vorwand für Rassismus gegen ChinesInnen!
Fast alle AsiatInnen sind - wie überhaupt die allermeisten Menschen - gesund und nicht vom Corona-Virus betroffen. Dennoch: Gerade wenn sie tausende Kilometer entfernt, etwa in Deutschland leben, müssen sich viele AsiatInnen mit der Krankheit auseinandersetzen. Der Grund ist unverhohlener Rassismus. Ein Kommentar von Olga Wolf
#NakbaTag: Internationale Proteste in Solidarität mit Palästina
In zahlreichen Ländern fanden am Samstag große Protestaktionen gegen den Krieg in Israel und Palästina statt. Auch in Deutschland gingen Tausende in Solidarität mit den Palästinenser:innen auf die Straße. Viele wandten sich dabei zugleich gegen Antisemitismus und Übergriffe auf jüdische Einrichtungen. Am 15. Mai, dem Nakba-Tag, erinnern Palästinenser:innen an die Vertreibung hunderttausender Landsleute durch zionistische Kampftruppen vor 73 Jahren.
Warum wir für eine Ausweitung des Asylrechts kämpfen müssen
In einer aktuellen Umfrage spricht sich die Hälfte der Deutschen für eine Einschränkung des Asylrechts aus. Warum es jedoch wichtig ist, dass wir als Klasse für seine Ausweitung kämpfen, argumentiert Mohannad Lamees.
Bayern: Flüchtlinge “stören Einsatz verbal” – Polizei marschiert mit Maschinenpistolen auf
Erneut kam es in Deggendorf zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Geflüchteten und der Polizei. Dieses mal in einer Außenstelle des Ankerzentrums, im Industriegebiet Plattling-Stephansposching. Anschließend kam die Polizei mit Spezialeinheiten, langen Stöcken und Maschinenpistolen wieder.
















