Interview mit FfF-AktivistInnen: „Genau jetzt umso mehr nach vorne treten!“

Die zwei AktivistInnen von Fridays for Future, Sarah aus Frankfurt und Carlos aus Berlin, sind bis zum nächsten globalen Streiktag im Hungerstreik. Warum sie diese Aktionsform wählen und welche Forderungen sie haben, erklären sie im Interview. 

1,2 Milliarden mehr für den Nahverkehr: Ein Tropfen auf den heißen Stein?

Im Rahmen von Klimadebatte und Klimapaket hat die Bundesregierung beschlossen von 2020 bis 2023 sollen die Länder insgesamt 1,2 Milliarden Euro zusätzliche Gelder bekommen. Die Gelder sollen zum Ausbau des Nahverkehrs dienen und ihn so attraktiver und leistungsstärker machen. Das ganze gleicht einem Schlechten Witz. - Ein Kommentar von Kevin Hoffmann

Studie zum Klimawandel: Überflutungsgefahr für Nordseeinseln und norddeutsche Städte

Laut Untersuchungen von zwei amerikanischen Forscher könnten bis zu 300 Millionen Menschen weltweit in dreißig Jahren von regelmäßigen Überschwemmungen betroffen sein. Auch auf Deutschland dürften chronische Überschwemmungen zukommen. Neben den Nordseeinseln sollen Städte wie Bremen, Hamburg, Bremerhaven, Cuxhaven, Itzehoe und Oldenburg betroffen sein.

Großbritannien beendet Fracking wegen gehäufter Erdbeben

UmweltaktivistInnen haben schon lange davor gewarnt, nun ist es auch der britischen Regierung zu heikel: Eine Serie von Erdbeben veranlasste die Energieministerin dazu, Fracking in Großbritannien ab sofort zu beenden. Vorerst haben die Erdgasunternehmen ihren Kampf für lose Gesetze verloren.

Selbst Bundesrechnungshof meint: das Klimapaket der Bundesregierung ist unsozial

Laut dem Bundesrechnungshof ist das Klimapaket der großen Koalition unzureichend ausgestattet und verfügt über schwere unsoziale Mängel im Bereich Gebäudesanierung und Unterstützung von Pendlern.

So nett war noch keine Rebellion

In Berlin werden die Siegessäule und der Potsdamer Platz besetzt, auch über Nacht. Die Polizei scheint das nicht sonderlich aus der Fassung zu bringen....

Kein Klimaschutz mit dieser Regierung – die Zukunft in die eigene Hand nehmen!

Als die Bundesregierung am 20. September ihr Klimapaket vorstellte, versuchte sie sich als "Klimaretter" darzustellen. Doch ihr "Klimaschutzgesetz" wurde von ExpertInnen wie auch UmweltaktivistInnen in der Luft zerrissen. Wie reagiert nun die Regierung? Sie hat das Gesetz nochmal abgeschwächt! Eine Schlag ins Gesicht von uns Jugendlichen, die sich seit Monaten für den Schutz des Klimas einsetzen. – Ein Kommentar von Julius Strupp

DeCOALonize Europe! – Internationale Solidarität im Kampf um den Kohleausstieg

Bisher waren Steinkohlekraftwerke lange nicht so häufig Ziele von Protesten und Aktionen wie Braunkohlewerke. Die letzte Zeche in Deutschland wurde gschlossen – nun wird der gesamte Bedarf importiert. „deCOALonize Europa“ kämpft dafür, dass auf der ganzen Welt ein schneller Kohleaustieg stattfindet. Ein Kommentar von Fabien Steffens

„Ende Gelände“ plant Aktionen im Lausitzer Kohlerevier

Im Juni führte das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ im Rheinland mit über 6000 Menschen über mehrere Tage Blockadeaktionen gegen den Braunkohlekonzern RWE durch. Nun will das Bündnis schon das zweite Mal in diesem Jahr Aktionen des zivilen Ungehorsam durchführen - diesmal in der brandenburgischen Lausitz.

Warum das „Klimapaket“ uns ArbeiterInnen schadet und das Klima nicht schützt

Zeitgleich mit dem „Klimastreik“ veröffentlichte die Bundesregierung ihr „Klimapaket“. Damit wird sie die Menschen nicht von der Straße bekommen – sondern noch mehr dazu. Der Beschluss von CDU, CSU und SPD stützt das Kapital, schadet den ArbeiterInnen und rettet die Umwelt nicht. Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick. – Ein Kommentar von Tim Losowski