Autoindustrie: Daimler will „deutlich mehr“ als 15.000 Stellen streichen
Das Unternehmen kündigt an, seine Stellenstreichungspläne in der Krise noch auszuweiten. Bisher war von 10.000 bis 15.000 Arbeitsplätzen die Rede, die wegfallen sollen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt der Konzern nicht mehr aus. Auch die Arbeitsbedingungen will Daimler neu verhandeln. Der Autokonzern steht mit seinen Plänen in einer Reihe mit anderen Firmen der Branche.
Das neue “Lieferkettengesetz” ist ein Schlag ins Gesicht von Opfern neokolonialer Ausbeutung
2013 stürzte in Bangladesch eine Textilfabrik ein, es starben mehr als 1000 Menschen. In dieser ließen auch deutsche Firmen nähen, zivilrechtlich haften mussten sie für nichts. Nach dem neuen „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“, welches die Bundesregierung beschlossen hat, müssen sie das auch in Zukunft nicht. Das Gesetz ist nichts anderes als ein PR-Gag und Schlag ins Gesicht der Opfer neokolonialer Ausbeutung. – Ein Kommentar von Tim Losowski
Bahntickets im Nahverkehr gegenüber 2015 um 19 % teurer – Löhne hinken hinterher
Während in der Öffentlichkeit kontinuierlich über Maßnahmen zum Klimaschutz beraten wird, wird der klimaschonende Nahverkehr immer teurer. In den letzten Jahren sind die Preise dort um 19 Prozent angestiegen – während die Verbraucherpreise „nur“ um 16 Prozent stiegen. Doch auch damit halten die Löhne nicht schritt.
Rente erst mit 70? Schuften bis zum Umfallen!
Die deutsche Bundesbank hat eine neue Offensive gegen die Rechte der ArbeiterInnen gestartet. Künftig soll das Renteneintrittsalter auf fast 70 Jahre steigen. - Ein Kommentar von Kevin Hoffmann
AstraZeneca versteckt 29 Millionen Dosen Impfstoff
In der Nähe von Rom wurden in einer Abfüllanlage des britisch schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca durch italienische Inspektor:innen 29 Millionen Dosen Impfstoff gefunden, diese Bestände waren bis zum jetzigen Zeitpunkt geheim gehalten worden.
Weltweite Militärausgaben auf Rekordniveau: Die Welt rüstet weiter auf
Laut dem Internationalen Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) haben die weltweiten Militärausgaben einen neuen Rekordstand erreicht: 2,2 Billionen Dollar wurden im vergangenen Jahr für Rüstungsgüter ausgegeben.
BBC bezahlt Männer besser als Frauen
Der britische Nachrichtensender BBC schmückt sich immer wieder mit den Federn der Gleichberechtigung, bringt feministische Dokumentationen raus und dokumentiert Widerstände von Frauen in anderen Ländern. Doch die Widerstände im eigenen Betrieb sollen bloß versteckt bleiben, denn die BBC selbst bezahlt Frauen im Durchschnitt immer noch 7,6% weniger als männlichen Angestellten.
14 Konzerne haben “Bedarf” an Steuergeschenken angemeldet
Bereits Ende März beschloss die Bundesregierung ein umfassendes Rettungspaket für große Unternehmen und Konzerne in Höhe von 600 Milliarden Euro. Mittlerweile haben 14 Unternehmen direkten Bedarf an staatlichen Krediten oder sogar Steuergeschenken angemeldet. Insgesamt haben 60 Firmen „Interesse“. Derweil hält die Bundesregierung die Namen der Unternehmen und Konzerne geheim, die sie mit Steuergeld retten will.
Deutsche Industrieproduktion bricht stärker ein als erwartet
Die Industrieproduktion in Deutschland ist zuletzt deutlich zurückgegangen. Vor allem in den sogenannten energieintensiven Industriezweigen wurde im März 2023 weniger hergestellt als noch im Vormonat. Die Bundesregierung versucht, diese Zahlen für ihre Politik auszunutzen.
Enormer Personalmangel in deutschen Kindertagesstätten
Den deutschen Kitas fehlt es an geschultem Personal. Der Osten der Republik leidet zusätzlich.
















