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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Spritpreisexplosion: Hunderte LKW-Fahrer:innen demonstrieren in Köln

    Die Preise für Benzin und Diesel sind in den letzten Wochen nach oben geschossen. Dies belastet die Arbeiter:innenklasse, aber auch Landwirte und kleine Speditionsunternehmen massiv. Am Samstag haben in Köln 500 Spediteure und LKW-Fahrer:innen gegen die hohen Treibstoffpreise demonstriert. Dabei forderten sie eine Senkung der hohen Steuern auf Sprit und drohten mit Autobahnblockaden.

    Alle reden über das Gas – wer redet über uns?

    Derzeit überschlagen sich die Medien, mit dem Thema „Gaszufuhr“. Ähnlich, wie bei Corona ist es ein gefundenes Fressen für die bürgerliche Presse tagtäglich neue Schlagzeilen rauszuhauen. Doch wo bleiben wir Arbeiter:innen dabei? Ein Kommentar von Stefan Pausitz

    Mobilitätsgipfel bekräftigt die Automobilindustrie

    In dieser Woche hat Kanzler Scholz zum „Mobilitätsgipfel“ geladen. Zu Gast waren Vertreter:innen der Automobilkonzerne und, auf ihre Nachfrage hin, auch eine Vertreterin eines Umweltverbandes. Die Bundesregierung sichert der Autoindustrie zu, den Individualverkehr auch weiterhin zur Priorität zu machen.

    Immer weniger betriebliche Mitbestimmung in Deutschland

    Die Anzahl der deutschen Betriebe mit einem Betriebsrat gehen immer weiter zurück und liegt nur noch bei neun Prozent. Damit schrumpft auch die Zahl der potentiell durch Betriebsräte vertretenen ArbeiterInnen. Dabei schwanken die Zahlen zwischen verschiedenen Branchen sehr stark.

    Geld für Konzerne: EU genehmigt Milliarden-Unterstützung für Uniper

    Die EU-Kommission hat eine staatliche Unterstützung des Gasimporteurs Uniper in Höhe von fast 35 Milliarden Euro genehmigt. Auch die Verstaatlichung wurde gebilligt.

    Lieferdienst Flink: Profite steigern durch mehr Arbeit auf weniger Schultern

    So innovativ sich Start-Ups auch geben mögen, die Masche bleibt die alte: Massenentlassungen bei steigender Arbeitsbelastung. Kapitalismuskritik am Beispiel vom Lieferdienst Flink. Ein Kommentar von Enver Liria

    „Industrie 4.0“: Roboter machen das Leben einfacher – aber nur in den richtigen Händen...

    Roboter und neuartige Maschinen gefährden heute jeden siebten Arbeitsplatz. Das meldete kürzlich die Tageszeitung „Neues Deutschland“ mit Blick auf das Bundesland Sachsen-Anhalt. Schon seit...

    Europaweiter Ryanair-Streik: jeder sechste Flug fiel aus

    Piloten fordern bessere Arbeitsbedingungen und Tarifverträge Vor zwei Wochen streikten FlugbegleiterInnen in Portugal, Spanien und Belgien – nun gab es einen 24-Stunden Streik der Piloten....

    Erst Kurzarbeit, dann Steuernachzahlung – so senkt der Staat das Realeinkommen von Kurzarbeiter:innen

    Wenn ein Unternehmen eigentlich Arbeiter:innen entlassen müsste weil es ihren Lohn nicht mehr zahlen kann oder will, springen Arbeitsagentur und Bund ein – mit dem Kurzarbeitergeld. Arbeiter:innen erhalten dann einen Teil ihres Lohns von staatlichen Institutionen statt vom Unternehmen. Doch darauf müssen sie dann noch wegen des „Progressionsvorbehalts“ Steuern zahlen, teilweise mehr als vorher. Über 3,5 Milliarden Euro hat das Finanzamt dadurch in der Pandemie mehr eingenommen. Für die Betroffen heißt das real Weniger im Geldbeutel zu haben.
    Autobahn Autos

    Scheuer ohne Reue: 243 Millionen Euro Steuergelder gehen als Schadensersatz an Privatunternehmen

    Nach der Einigung im Schlichtungsverfahren muss der Bund Millionen an die Betreiberfirmen zahlen. Verantwortlich sind Einzelpersonen, das Desaster wird trotzdem auf dem Rücken aller ausgetragen.

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