„Was nicht zusammenhält, wird auseinander gefetzt“

Kapitalistische Ökonomen versuche noch immer West- und Ostdeutsche gegeneinander auszuspielen. Wir müssen uns ihrer Konkurrenzlogik entziehen. Niedrige Löhne und Mehrarbeit im Osten helfen keinem von uns. Ein Kommentar von Paul Gerber

Erneute Fahrpreiserhöhungen in Berlin und Brandenburg

Wie der Aufsichtsrat des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) beschlossen hat, werden die Tickets im kommenden Jahr im gesamten Tarifgebiet teurer werden. Erst zu Beginn diesen Jahres hatte es eine Fahrpreiserhöhung gegeben, die stark kritisiert wurde.

Krise heißt: Angriffe auf unsere Arbeits- und Lebensbedingungen!

Die Wirtschaftskrise ist bereits im Gange. Mit Angriffen auf die Errungenschaften der ArbeiterInnenklasse ist fest zu rechnen und teilweise sind diese schon erfolgt - also wird auch entschiedener Widerstand unsererseits notwendig. Worauf müssen wir uns vorbereiten? Was geschieht bereits und wie wird damit umgegangen?

Pläne für nächstes Jahr: Zweithöchste Neuverschuldung aller Zeiten

Die Bundesregierung hat den Haushaltsplan von Finanzminister Scholz (SPD) für das kommende Jahr bestätigt. Er sieht unter anderem eine Erhöhung des Wehretats vor. Außerdem klafft noch eine Lücke in der Finanzplanung – von 42,5 Milliarden Euro.

Reallöhne sinken um fast 5% gegenüber 2019

Die Krisenauswirkungen zeigen sich. So sind die Reallöhne, also das was man mit seinem Lohn wirklich kaufen kann, um 4,7% niedriger als noch vor einem Jahr. Der Einbruch ist stärker als in der letzten großen Krise 2008/2009. Besonders Betroffen sind GeringverdienerInnen und Ostdeutsche.

Datenleck: Deutsche Bank an massenhafter Geldwäsche beteiligt

Ein erneutes Datenleck hat einen kleinen Einblick gegeben, wie Banken daran beteiligt sind kriminelles Geld rein zu „waschen“. Auch die „Deutsche Bank“ ist daran beteiligt. Zugleich scheinen deutschen zuständigen Behörden kaum etwas zu unternehmen.

MAN will 9.500 Stellen streichen

Der zum VW-Konzern gehörende LKW und Bus-Hersteller MAN will deutlich mehr Stellen Streichen als bisher bekannt. Rund 9.500 Arbeitsplätze sollen bis 2023 abgebaut werden. Ganze Standorte könnten geschlossen werden.

Auto-Zulieferer Schaeffler will 4400 Stellen abbauen

Der Autozulieferer Schaeffler hat angekündigt, in den nächsten Jahren 4400 Stellen abzubauen. Davon sind 14 Standorte betroffen. Zwei davon droht die Komplettschließung.

Wirtschaftskrise: Unternehmerverband fordert „Agenda 2025“

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal um fast zehn Prozent eingebrochen. Die Regierung antwortet mit historischen Konjunkturpaketen. Jetzt fordert der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) Reformen und spricht von einer „Agenda 2025“. Steuern für Unternehmen und Reiche sollen sinken, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel dagegen steigen.

Bundesregierung erwartet Wirtschaftseinbruch so stark wie in der Krise 2008/2009

Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Wirtschaft in Deutschland in diesem Jahr um 5,8% zurückgeht. Das ist in etwa soviel wie in der Weltwirtschaftskrise 2008/2009. Damit geht die Bundesregierung von einer etwas besseren Wirtschaftlichen Entwicklung aus. Jedoch bleiben zwei unsichere Faktoren.