Deutschland sichert sich 292 Millionen Impfdosen für 2,75 Milliarden Euro

Rechnet man alle Bestellungen zusammen, hat sich Deutschland mittlerweile 292 Millionen Impfdosen gesichert. Kostenpunkt: etwa 2,75 Milliarden Euro. Rechnerisch reicht das bei zwei notwendigen Dosen für 146 Millionen Menschen – bei einer Bevölkerung von gerade mal 82 Millionen. Wozu brauch Deutschland die weiteren Dosen?

Krankenhausgesellschaft: Gehälter von Klinikpersonal gefährdet

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft stellt in Aussicht, dass schon im ersten Quartal 2021 die Gehälter von Klinikbeschäftigten in Gefahr seien. Obwohl viele Pflegekräfte aus- und überlastet waren, fehlten den Kliniken Einnahmen aus dem Regelbetrieb.

BioNTech/Pfizer: Deutschland bezahlt eine Milliarde Euro für Impfdosen – die mit Steuergeldern entwickelt...

Die Unternehmen BioNTech und Pfizer sind derzeit in aller Munde, da die Impfkampagne gegen das Coronavirus mit deren Impfstoff am Sonntag gestartet ist. Rund eine Milliarde Euro kosten alleine die 85,8 Millionen Impfdosen. Absurd: Der Staat hat die Entwicklungskosten des Impfstoffs zuvor mit mindestens 375 Millionen Euro subventioniert.

Oberster Kapital-Vertreter fordert Kürzungspolitik mit Abflauen der Pandemie

Wer soll für die Corona-Rettungspakete bezahlen? Geht es nach der Kapital-Seite, sind das die Bevölkerung und nicht die Profiteure der Krise. So fordert der neue „Arbeitgeberpräsident“ Rainer Dulger, dass die staatliche Fürsorge nachlasse sobald sich die Pandemielage verbessere. Es brauche eine „Ausgaben-Diät“.

Brexit-Deal: Konkurrent an der kurzen Leine

In letzter Minute und pünktlich an Heiligabend haben sich die EU und das Vereinigte Königreich auf ein Post-Brexit-Abkommen geeinigt. Der Deal zeigt, dass Deutschland und Frankreich ihren britischen Konkurrenten unter Kontrolle behalten wollen. Der Einigung ging eine beispiellose Eskalation in den Verhandlungen voraus, Abriegelung der britischen Insel inklusive. Ein Kommentar von Thomas Stark.

Kartellamt gibt Zustimmung für die Übernahme von Real-Filialen durch Handelsriesen

Nachdem Real im letzten Jahr tiefrote Zahlen geschrieben hatte, wird es nun unter den marktbeherrschenden Handelsketten aufgeteilt. Edeka und die Schwarz-Gruppe, zu denen Kaufland und Lidl gehören, übernehmen den Großteil. Wie es für die Mitarbeiter:innen ausgeht, ist noch ungewiss.

Die französischen Geschäfte in Afrika

Auf dem Papier sind die meisten früheren französischen Kolonien in Afrika inzwischen unabhängig. Real betrachtet werden sie jedoch noch immer von Paris aus ausgebeutet. Ein Kommentar zu 75 Jahren CFA-Franc von Sileymane Sow

Landwirte lassen nicht locker im Kampf um faire Erzeuger:innenpreise

Schon Anfang Dezember hatten Landwirt:innen bei Lidl mit Blockadeaktionen Gesprächsbereitschaft erkämpft. Der Konkurrent Aldi ist hartnäckiger: Schon zum zweiten Mal blockierten Erzeuger:innen Zentrallager des Lebensmitteldiscounters und erzielen einen ersten Erfolg.

Wirtschaftskrise: Reallöhne sinken um 1,3 Prozent

Die Löhne lagen im im 3. Quartal 2020 in Deutschland um 1,3 % niedriger als im Vorjahresquartal. Das gilt sowohl für das was auf der Lohnabrechnung steht (Nominallohn) also auch für das was Arbeiter:innen wirklich in der Tasche haben (Reallohn). Grund dafür ist eine ausbleibende Inflation.

Studie: 50 Jahre Steuersenkungen für Reiche helfen nur den Reichen

Eine neue Studie zeigt: 50 Jahre Steuersenkungen für reiche Menschen nützen nicht der Gesellschaft, sondern nur den reichen Individuen. Es würden nicht deutlich mehr Wohlstand für alle oder Arbeitsplätze geschaffen.