Kein Lockdown für Paketlieferant:innen

Seit Beginn der Pandemie sind viele Menschen darauf umgestiegen ihre Geschenke und Besorgungen online zu bestellen, durch den Lockdown wird das noch verschärft. Paketlieferdienste profitieren von der Masse an Bestellungen, die diese Jahr um etwa ein fünftel ansteigt.

Angst vor Pleitewelle: Auch im Januar müssen überschuldete Unternehmen keine Insolvenz anmelden

Immer mehr Unternehmen sind zahlungsunfähig, doch der Staat hält sie künstlich am Leben. Nicht nur durch Steuergeschenke, sondern auch indem er den Unternehmen ermöglicht, ihre Pleite zu verschleiern. Die im März ausgesetzte Insolvenzantragspflicht ist seit Oktober für zahlungsunfähige Unternehmen wieder in Kraft. Auch Überschuldete Unternehmen sollten ihre Insolvenz ab Ende des Jahres wieder anmelden müssen. Nun will die Bundesregierung nochmal einen Monat drauf setzen – die Angst vor der Pleitewelle ist groß.

Geringverdienende leiden besonders stark unter der Wirtschaftskrise

Unter der Wirtschaftskrise leiden bereits viele Arbeiter:innen in Deutschland finanziell. Die meisten und größten Einbußen haben dabei Geringverdiener:innen. Gleichzeitig steigt die Unzufriedenheit mit dem Corona-Management der Bundesregierung.

Neue Corona-Maßnahmen: „Knockdown“ für Jobs im Einzelhandel?

Bund und Länder beraten noch über die genaue Ausgestaltung des harten Lockdowns. Doch dramatische Aussichten für die Arbeitsplätze im Einzelhandel zeichnen sich bereits ab. Ein Handelsverband rechnet mit 250.000 bedrohten Stellen. Online-Händler wie Amazon dürften die Gewinner sein – obwohl Logistikzentren als „Corona-Hotspots“ gelten.

Wirtschaftskrise bedroht Hunderttausende befristete Arbeitsplätze

Die Industriegewerkschaft BAU (Bauen-Agrar-Umwelt) hat vor dem Wegfallen Hunderttausender befristeter Arbeitsverhältnisse im Zuge der Wirtschaftskrise gewarnt. Davon seien insbesondere junge Arbeiter:innen betroffen.

Die Wirtschaftskrise wird zur Hungersnot

In den USA sind etwa 50 Millionen Menschen auf Lebensmitteltafeln angewiesen und jeden Tag kommen neue hinzu. Die Wirtschaftskrise und Pandemie haben gemeinsam für eine Hungerkrise gesorgt.

Umsatz der 25 größten Rüstungs-Unternehmen steigt um 8,5 Prozent

Die internationalen Spannungen wachsen – und das führt auch zu immer höheren Militärausgaben. Die größten Rüstungsschmieden der Welt können sich dabei über Umsatzzuwächse freuen. Der Umsatz mit Waffen und Militärdienstleistungen der 25 größten Unternehmen des Sektors belief sich 2019 auf 361 Milliarden US-Dollar, 8,5 Prozent mehr als 2018.

Trotz Steuergeschenken: Lufthansa baut 29 000 Stellen bis Jahresende ab

Die Airline Lufthansa wurde vom Staat vor einer Pleite gerettet. Doch trotz neun Milliarden erhaltener Steuergelder bringt sie es fertig, zehntausende Arbeiter:innen vor die Tür zu setzen.

Wirtschaftskrise: Droht eine Welle von Bankenpleiten?

Unter Wirtschaftsexperten geht die Angst vor einer neuen Bankenkrise um. Ein kritischer Moment ist der Jahreswechsel, wenn zahlreiche deutsche Unternehmen wieder verpflichtet werden, Insolvenz zu beantragen. Die Europäische Zentralbank drängt die Großbanken des Kontinents in einem Brandbrief zur Risikovorsorge.

Pleitewelle ab Januar? – So soll Konzernen geholfen werden die Krisenfolgen auf die Steuerzahlenden...

Im Januar wird die Pflicht für überschuldete Unternehmen, ihre Pleiten anzuzeigen, wieder eingesetzt. Damit wird eine Insolvenzwelle immer wahrscheinlicher. Gleichzeitig führt der Staat das neue Konzept der „Restrukturierung“ ein. Dieses soll vor allem insolventen Großkonzernen ermöglichen soll sich von Schulden beim Staat zu entledigen und „restrukturiert“ wieder Profite machen zu können. Ein Insolvenzexperte warnt vor Folgen für die Steuerzahlenden.