Wer profitiert von Krieg und Krise?
Millionen Menschen in Deutschland ächzen unter explodierenden Preisen. Die Bundesregierung hat klargemacht, dass es keinen vollen Ausgleich der Reallohnverluste geben wird. Preisexplosion und Verarmung für uns
und explodierende Profite für die Kapitalist:innen. Ein Kommentar von Thomas Stark
Einkommensungleichheit nimmt weltweit zu
Die Einkommen in Deutschland sind so ungleich verteilt wie vor 100 Jahren.
Laut dem ersten „Weltreport über Ungleichheit“ - gerade veröffentlicht auf dem Portal "wid.world"...
Bundesländer verweigern die Lohnfortzahlung im Quarantänefall für Ungeimpfte
Mit Ausnahme von Berlin und Hamburg haben alle Bundesländer Pläne, die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte auszusetzen, wenn sie in Quarantäne müssen. Die Steuergeschenke an Unternehmen während Wirtschaftskrise und Pandemie haben mit 600 Milliarden Euro ein Vielfaches der Lohnfortzahlungen betragen - hier war die öffentliche Hand aus Sicht des Bundes ohne jeden Zweifel zuständig.
Eine Übergewinnsteuer wird nicht reichen, um der Spekulation mit Lebensmitteln ein Ende zu bereiten
Dass die andere Seite der Medaille von steigenden Preisen an der Supermarktkasse fette Profite großer Konzerne sind, haben sich wohl viele von uns schon überlegt. In der Politik wird darüber unterdessen weitgehend geschwiegen. Ein Kommentar von Paul Gerber.
Angst vor Pleitewelle: Auch im Januar müssen überschuldete Unternehmen keine Insolvenz anmelden
Immer mehr Unternehmen sind zahlungsunfähig, doch der Staat hält sie künstlich am Leben. Nicht nur durch Steuergeschenke, sondern auch indem er den Unternehmen ermöglicht, ihre Pleite zu verschleiern. Die im März ausgesetzte Insolvenzantragspflicht ist seit Oktober für zahlungsunfähige Unternehmen wieder in Kraft. Auch Überschuldete Unternehmen sollten ihre Insolvenz ab Ende des Jahres wieder anmelden müssen. Nun will die Bundesregierung nochmal einen Monat drauf setzen – die Angst vor der Pleitewelle ist groß.
Jede/r Fünfte von Armut bedroht
Fast 20 Prozent der Bevölkerung von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.
Wie das Statistische Bundesamt im Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, waren 2016 rund 16 Millionen...
Die “Zuwanderungsbeschränkung” oder auch “Obergrenze”
Nach dem schlechtesten Wahlergebnis seit 1949 bei der vergangenen Bundestagswahl kommt es nach zweijährigem Streit zu einer einheitlichen Flüchtlingspolitik von Horst Seehofer (CSU) und...
Autoindustrie: Daimler will „deutlich mehr“ als 15.000 Stellen streichen
Das Unternehmen kündigt an, seine Stellenstreichungspläne in der Krise noch auszuweiten. Bisher war von 10.000 bis 15.000 Arbeitsplätzen die Rede, die wegfallen sollen. Betriebsbedingte Kündigungen schließt der Konzern nicht mehr aus. Auch die Arbeitsbedingungen will Daimler neu verhandeln. Der Autokonzern steht mit seinen Plänen in einer Reihe mit anderen Firmen der Branche.
Ob unsere Arbeit einen Sinn hat?
Nicht immer, David Graeber zufolge - der Anthropologe erklärt ein Drittel der Jobs zu "Bullshit-Jobs"
Als David Graeber zuerst in einer Veröffentlichung das Wort "Bullshit-Job"...
860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung
Bis zum Jahr 2018 wird mit einem Anstieg auf bis zu 1,2 Million Wohnungsloser gerechnet.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat am Dienstag in Berlin...














