Überarbeitung als zunehmendes Gesundheitsrisiko mit Todesfolge
Im Jahr 2016 haben zu lange Arbeitszeiten zu insgesamt 745.000 Toden durch Schlaganfälle und Herzerkrankungen geführt. Das Risiko, durch Überarbeitung an einer Herzerkrankung zu versterben, stiegt seit 2000 um 47 %.
Vier von zehn Neueinstellungen sind befristet
Wer einen neuen Job antritt, muss auch in Corona-Zeiten oft mit einem befristeten Arbeitsvertrag vorliebnehmen. Besonders stark betroffen sind junge Beschäftigte und Hochschulabsolventen.
“Je mehr Arbeiter:innen sich uns anschließen, desto stärker können wir insgesamt werden!”
Seit Monaten protestieren die Arbeiter:innen des Dienstleistungsunternehmen WISAG am Frankfurter Flughafen gegen Entlassungen und Outsourcing. Im Interview berichten Ertulug Kurnaz und Habip Bektas von den seit Monaten laufenden Protesten der Arbeiter:innen am Frankfurter Flughafen.
Migrant:innen und Geflüchtete besonders hart von der Krise getroffen
Migrant:innen sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat eine entsprechende Studie veröffentlicht.
„Wir versuchen, so viele wie möglich zu erreichen“: Weitere Entlassungen bei Fraport stehen an...
Der Flughafenbetreiber Fraport hatte bisher damit gerechnet, bis Ende dieses Jahres 4000 Arbeitsstellen abzubauen. Nun sollen weitere 1000 dazu kommen. Der Verlust des Unternehmens fiel derweil geringer aus als gedacht und die Aktienkurse steigen wieder.
Sklavenähnliche Landarbeit in Italien – Streik am 18. Mai!
Die Lage von migrantischen Arbeiter:innen ist weltweit katastrophal. In Deutschland müssen während der Spargelsaison die Arbeiter:innen auf engstem Raum leben. In Katar sterben die migrantischen Arbeiter:innen aufgrund des fehlenden Arbeitsschutzes. In Italien müssen sie in Baracken wohnen. Vor kurzem wurde sogar auf sie geschossen.
Brot und Spiele – Impfstoff soll Olympiade und EM retten
Während die Corona-Pandemie weiter die Welt im Atem hält und in vielen Ländern bisher keinerlei Impfstoff zur Verfügung steht, laufen die Planungen für Olympia in Tokio und die Fußballeuropameisterschaft auf Hochtouren. Anstatt Menschenleben etwa in Indien oder Afrika zu retten, spenden Pharmakonzerne ihre Impfdosen lieber für Megaevents. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian
Mit Steuergeld im Rücken: BioNTech macht 1,13 Milliarden Euro Gewinn
Mehrere hundert Millionen Euro pumpte der deutsche Staat an Steuergeldern in die Impfstoffproduktion. Das zahlt sich nun für das Mainzer Unternehmen BioNTech aus: im ersten Quartal 2021 hat der Pharma-Konzern 1,13 Milliarden € Gewinn gemacht. Da sich die deutsche Regierung gegen die Aufhebung des Patentschutz stellt dürfte das so weitergehen. Der Aufbau neuer Produktionsanlagen ist derweil schon in Planung.
Union-Maskenaffäre: Millionensummen an Tochter von CSU-Ex-Generalsekretär
Die Klärung der K-Frage drängte die zahlreichen "Maskenaffären" innerhalb der Union aus dem Scheinwerferlicht. Nach neuesten Erkenntnissen soll eine Tochter eines früheren CSU-Generalsekretärs für die Vermittlung von Maskendeals rund 30 Millionen Euro kassiert haben. Die Opposition wirft der Union "legale Clankriminalität" vor.
Tesla-Werk Grünheide: Ausbeutung von Mensch und Natur hat System
Der Bau des Tesla Megawerks in Brandenburg verursacht einen Skandal nach dem nächsten, die Landesregierung billigt ein Vorkomniss nach dem Anderen als Missgeschick ab und erteilt fleißig Genehmigungen. Nun wird der Verdacht laut, dass Tesla systematisch Arbeiter:innen aus europäischen Nachbarländern dazu verleitet, die Arbeitszeiten zu überschreiten.
















