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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Brexit-Deal: Konkurrent an der kurzen Leine

    In letzter Minute und pünktlich an Heiligabend haben sich die EU und das Vereinigte Königreich auf ein Post-Brexit-Abkommen geeinigt. Der Deal zeigt, dass Deutschland und Frankreich ihren britischen Konkurrenten unter Kontrolle behalten wollen. Der Einigung ging eine beispiellose Eskalation in den Verhandlungen voraus, Abriegelung der britischen Insel inklusive. Ein Kommentar von Thomas Stark.

    Kartellamt gibt Zustimmung für die Übernahme von Real-Filialen durch Handelsriesen

    Nachdem Real im letzten Jahr tiefrote Zahlen geschrieben hatte, wird es nun unter den marktbeherrschenden Handelsketten aufgeteilt. Edeka und die Schwarz-Gruppe, zu denen Kaufland und Lidl gehören, übernehmen den Großteil. Wie es für die Mitarbeiter:innen ausgeht, ist noch ungewiss.

    Die französischen Geschäfte in Afrika

    Auf dem Papier sind die meisten früheren französischen Kolonien in Afrika inzwischen unabhängig. Real betrachtet werden sie jedoch noch immer von Paris aus ausgebeutet. Ein Kommentar zu 75 Jahren CFA-Franc von Sileymane Sow

    Landwirte lassen nicht locker im Kampf um faire Erzeuger:innenpreise

    Schon Anfang Dezember hatten Landwirt:innen bei Lidl mit Blockadeaktionen Gesprächsbereitschaft erkämpft. Der Konkurrent Aldi ist hartnäckiger: Schon zum zweiten Mal blockierten Erzeuger:innen Zentrallager des Lebensmitteldiscounters und erzielen einen ersten Erfolg.

    Wirtschaftskrise: Reallöhne sinken um 1,3 Prozent

    Die Löhne lagen im im 3. Quartal 2020 in Deutschland um 1,3 % niedriger als im Vorjahresquartal. Das gilt sowohl für das was auf der Lohnabrechnung steht (Nominallohn) also auch für das was Arbeiter:innen wirklich in der Tasche haben (Reallohn). Grund dafür ist eine ausbleibende Inflation.

    Studie: 50 Jahre Steuersenkungen für Reiche helfen nur den Reichen

    Eine neue Studie zeigt: 50 Jahre Steuersenkungen für reiche Menschen nützen nicht der Gesellschaft, sondern nur den reichen Individuen. Es würden nicht deutlich mehr Wohlstand für alle oder Arbeitsplätze geschaffen.

    Kein Lockdown für Paketlieferant:innen

    Seit Beginn der Pandemie sind viele Menschen darauf umgestiegen ihre Geschenke und Besorgungen online zu bestellen, durch den Lockdown wird das noch verschärft. Paketlieferdienste profitieren von der Masse an Bestellungen, die diese Jahr um etwa ein fünftel ansteigt.

    Angst vor Pleitewelle: Auch im Januar müssen überschuldete Unternehmen keine Insolvenz anmelden

    Immer mehr Unternehmen sind zahlungsunfähig, doch der Staat hält sie künstlich am Leben. Nicht nur durch Steuergeschenke, sondern auch indem er den Unternehmen ermöglicht, ihre Pleite zu verschleiern. Die im März ausgesetzte Insolvenzantragspflicht ist seit Oktober für zahlungsunfähige Unternehmen wieder in Kraft. Auch Überschuldete Unternehmen sollten ihre Insolvenz ab Ende des Jahres wieder anmelden müssen. Nun will die Bundesregierung nochmal einen Monat drauf setzen – die Angst vor der Pleitewelle ist groß.

    Geringverdienende leiden besonders stark unter der Wirtschaftskrise

    Unter der Wirtschaftskrise leiden bereits viele Arbeiter:innen in Deutschland finanziell. Die meisten und größten Einbußen haben dabei Geringverdiener:innen. Gleichzeitig steigt die Unzufriedenheit mit dem Corona-Management der Bundesregierung.

    Neue Corona-Maßnahmen: „Knockdown“ für Jobs im Einzelhandel?

    Bund und Länder beraten noch über die genaue Ausgestaltung des harten Lockdowns. Doch dramatische Aussichten für die Arbeitsplätze im Einzelhandel zeichnen sich bereits ab. Ein Handelsverband rechnet mit 250.000 bedrohten Stellen. Online-Händler wie Amazon dürften die Gewinner sein – obwohl Logistikzentren als „Corona-Hotspots“ gelten.

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