„Gemeinsam in die Offensive“: 400 Menschen demonstrieren in Hannover gegen rechten Terror

Am vergangenen Samstag demonstrierten in Hannover etwa 400 Menschen gegen rechten Terror. Unter dem Motto „Gemeinsam in die Offensive – Rechtem Terror entgegentreten“ zogen sie durch die Innenstadt. Aufgerufen hatten mehrere Antifaschistische und Antirassistische Gruppe aus Hannover und Umgebung. Die Demonstration thematisierte die Verharmlosung von rechtem Terror in Deutschland: der Mord an Walter Lübcke, der Anschlag von Halle oder zuletzt der Schuss in die Büroscheibe des SPD Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby würden als "Einzelfälle" diskutiert. Zugleich würden konservative PolitikerInnen und einige Sicherheitsbehörden vor einem neuen Linksterrorismus warnen. Die RednerInnen legten wert darauf, dass nicht erst ein Mord gefährlich sei. Auch die Verschiebung der öffentlichen Diskussion nach rechts schaffe das Klima für solche Angriffe. Die Gruppe 161 Einbeck berichtete, dass gerade Antifaschist*innen in ländlichen Regionen auch in ihrem Alltag mit der Bedrohung und Angriffen durch Nazis zu kämpfen. Dagegen wollten die Protestierenden ein Zeichen setzten – dass sie sich nicht zurückdrängen lassen und gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft kämpfen können.

FlugbegleiterInnen werden wieder streiken – diesmal unbefristet?

Nach dem letzten 24-stündigen Streik an Silvester kündigt UFO erneute Streiks der FlugbegleiterInnen an. Noch immer ist die Gewerkschaft im Tarifstreik mit der Lufthansa, bis zum 2. Februar darf aber kein Streik stattfinden.

Bauern: Kampf um die nackte Existenz

Seit Monaten protestieren Deutschlands Bauern, zuletzt erneut mit Traktoren-Konvois in zahlreichen Städten. Der Grund hierfür: Agrarunternehmen und Staat treiben sie in den Ruin – ein Kommentar von Thomas Stark.

„F*tze“ und „N*ger“ müssen strafbar werden!

Mit Demonstrationen und Stellungnahmen fordern soziale Bewegungen, dass die diskriminierenden Begriffe "F*tze" und "N*ger" strafbar sein sollen. Der Grund: Gerichte urteilten in beiden Fällen kürzlich, dass die Worte nicht per se diskriminierend seien.

Ermittlungen gegen 1.200 rechte Soldaten

Rund 1.200 Verfahren hat der deutsche Militärgeheimdienst in den vergangenen vier Jahren wegen Verdachts auf Vergehen wegen rechten und faschistischen Einstellungen deutscher Soldaten geführt. Nur wenige mussten mit einer Strafe rechnen.

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Das Jahr 2019 geht zu Ende, auch für uns als Perspektive Redaktion ein Grund auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück zu schauen. Drei Mal täglich Nachrichten für ArbeiterInnen, Jugendliche, Frauen, MigrantInnen die in diesem System nichts zu gewinnen haben – und das Interesse wird immer größer. Wir geben euch einen Einblick in die Entwicklung unserer Zeitung, die erfolgreichsten Artikel und Kommentare:

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POLITIK

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WIRTSCHAFT

Nachtarbeit und Schichtdienst machen krank

Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland arbeiten dauerhaft oder regelmäßig Nachtschicht. Auf Dauer ist das nicht nur für das Sozialleben, sondern auch für die Gesundheit schädlich.

SOZIALE KÄMPFE

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FRAUEN/LGBTI*

Nach Steuersenkung: Hersteller erhöhen Preise für Tampons & Co. – In...

Schon im Dezember wurden in vielen Drogeriemärkten Tampons und Binden billiger. Hintergrund war eine Senkung der Mehrwertsteuer auf solche Hygieneartikel von 19 auf 7 Prozent. Doch was nun geschieht ist Kapitalismus live: die Hersteller haben die Preise ihrer Produkte massiv erhöht. Nun könnten auch die Preise in den Geschäften wieder steigen. Während dessen geht England einen anderen Weg.

JUGEND

630.000 Menschen beim „Klimastreik“ – Millionen weltweit

Weltweit sind gestern überwiegend junge Menschen gegen die Untätigkeit der herrschenden Politik gegenüber der Klimakrise auf die Straße gegangen. Proteste fanden in über 2.400 Städte in 157 Ländern statt. In Deutschland waren nach Angaben von „Fridays for Future“ 630.000 Menschen auf der Straße.

KULTUR

„Grup Yorum machen kulturellen Klassenkampf mit ihrer Musik“

Interview mit Sami Baydar über aktuelle Ermittlungsverfahren und Auftrittsverbote gegen die linke türkische Band Grup Yorum in Deutschland und der Türkei.

REGIONAL

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UMWELT / GESUNDHEIT

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TECHNIK

Bündnis fordert Verbot automatischer Gesichtserkennung

Ein Bündnis von digitalen Bürgerrechtsorganisationen hat sich zusammengetan, um das Verbot automatisierter Gesichtserkennung in Deutschland zu erreichen. Ihre Kampagne „Keine Gesichtserkennung zur Massenüberwachung“ ist jetzt gestartet.

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Kevin Hoffmann

Redakteur

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