Anfang 2015 wurde der gesetzliche Mindestlohn eingeführt. Die Meinungen waren geteilt: Während die SPD-nahe Hans-Böckler-Stiftung im Mindestlohn die „größte Sozialreform der Nachkriegszeit" sah, warnten Konzerne und Lobbyist:innen vor Jobverlusten und Chaos. Zehn Jahre später ziehen die verschiedenen Parteien Bilanz.
Am Sonntag hat die Wahl des deutschen Bundespräsidenten stattgefunden. Gewonnen hat erneut Frank-Walter Steinmeier, der sich daraufhin als Verteidiger der Demokratie und Brückenbauer inszenierte. In Wirklichkeit fährt er die Lorbeeren für seinen Lebensdienst für das deutsche Kapital ein – Ein Kommentar von Julius Strupp