Nach wochenlangen Protesten, getragen von einem großen Teil der Gen Z quer durch das ganze Land, trat die bulgarische Regierung am Freitag zurück. Auslöser waren Proteste gegen den erstmals im November vorgestellten Haushaltsplan. Trotz der anhaltenden Unruhen soll Bulgarien nach wie vor am 1. Januar 2026 in die Eurozone eintreten.
Die Europäische Zentralbank erhöht zum ersten Mal seit 2011 die Zinsen. Mit der Erhöhung des Leitzinses auf 0,5 Prozent leitet sie fürs erste auch das Ende der negativen Zinsen auf Spareinlagen ein. Doch der Schritt wirkt eher verzweifelt. Denn im Gegenzug könnte hoch verschuldeten Staaten wie Italien oder Griechenland nun die Pleite drehen. Damit stellt sich erneut die Frage, wie lange der Euro als Währung noch aufrechterhalten werden kann – und um welchen Preis? Ein Kommentar von Thomas Stark.