Die im Süden Mexikos seit den 90ern kämpfende und regierende Guerillaorganisation „EZLN“ (Zapatistas) gab nun die Auflösung ihrer institutionellen Strukturen bekannt. Grund dafür seien der militärische Druck der USA, die kapitalistische mexikanische Regierung und kriminelle Drogenkartelle. Wie es nun in dieser Region weiter gehen soll, ist noch unbekannt, doch der Widerstand lebt. – Ein Kommentar von Phillipp Nazarenko
Die Zapatistas planen eine Europa-Reise "für das Leben gegen den kapitalistischen Weg des Todes". 177 Personen, die meisten aus den Gemeinden in Chiapas, fordern deswegen die Möglichkeit in Frankreich einreisen zu können. Tausende unterstützen ihre Forderung und setzen Präsident Macron unter Druck, den Weg frei zu machen.