Anfang Dezember gründeten die vierzehn Vereine der Frauenfußballbundesliga einen eigenen Ligaverband. Von den Verantwortlichen heißt es, die Ziele der Gründung seien höhere Wettbewerbsfähigkeit und Professionalität. Dahinter verstecken sich vor allem wirtschaftliche Interessen.
Die EM 2025 bricht alle Rekorde – und doch bleibt Frauenfußball vielerorts ein Randphänomen. Das liegt nicht am Spiel, sondern an struktureller Unsichtbarkeit, mangelhafter Förderung und ökonomischer Ungleichheit. Ein Blick hinter den medialen Hype. – Ein Kommentar von Helena Plath.