Dem Rapper „Diddy” wird vorgeworfen, seit 1991 im unternehmerischen Stil sexualisierte Gewalt an Frauen organisiert und durchgeführt zu haben. Doch die meisten Betroffenen machen keine Aussage, schließlich wird ihnen oft nicht geglaubt. Nun steht Diddy aber vor Gericht. – Ein Kommentar von Marceline Horn.
Ein Gericht befindet eine Frau für schuldig, weil sie über erlebte patriarchale Gewalt schreibt - eine breite Öffentlichkeit freut sich mit einem verurteilten patriarchalen Gewalttäter. Ungeachtet der PR-Strategien in diesem konkreten Fall: Gerichte übernehmen eine tragende Rolle im patriarchalen System, von dem Täter profitieren. Dem haben wir etwas entgegenzusetzen. Ein Kommentar von Olga Wolf.