Wenn am 1. September Politiker:innen und der DGB dem Überfall Nazideutschlands auf Polen gedenken und „Nie wieder Krieg“ fordern, darf der Schein nicht trügen. Die Aufrüstung ist allgegenwärtig und macht auch nicht vor denen halt, die am Antikriegstag auf der Straße zum Frieden aufrufen. – Ein Kommentar von Marlon Glaiß.
Während die Bundeswehr mit Bratwurst, Tattoos und bunten Volksfesten um Nachwuchs wirbt, regt sich kreativer und lautstarker Widerstand gegen die Militarisierung der Gesellschaft. In mehreren Städten kam es zu Protesten gegen den Veteranentag – in Bad Vilbel sogar zu gewaltsamen Übergriffen durch Soldat:innen auf friedliche Demonstrierende.