Seit nahezu einer Woche halten die Proteste gegen Polizeigewalt in Nairobi, der Hauptstadt der Republik Kenia, an. Sie sind die Reaktion auf den Tod des Bloggers Albert Ojwang. Polizeigewalt, außergerichtliche Tötungen und Verschwindenlassen sind in dem Land jedoch Alltag.
Hunderttausende Kenianer:innen stürmten am 25. Juni die Straßen und schließlich das Parlamentsgebäude in Nairobi. Die Repressionen seitens der kenianischen Regierung waren massiv, teils tödlich. Nun macht der Präsident Angebote. Die Massen kündigen weitere Aktionen an.