In Ecuador herrschen seit fast einem Monat schwere gesellschaftliche Unruhen und Proteste. Sie richten sich gegen den rechten Präsidenten Daniel Noboa und dessen Politik. Das Land befindet sich am Scheideweg zwischen Revolution und Diktatur. – Ein Kommentar von Phillipp Nazarenko.
Die rechtsgerichtete Regierung unter Präsident Daniel Noboa in Ecuador sieht sich der bisher größten Protestwelle seit seiner Wahl im April gegenüber. An verschiedenen Konfliktpunkten entfaltet sich eine zugespitzte Situation, die die besonders kapitalfreundliche Regierung durchaus die politische Existenz kosten könnte.