Immer mehr Konzerne richten sich nach den USA und beenden Programme für mehr gesellschaftliche Vielfalt. Jetzt werden erste Auswirkungen in Deutschland spürbar. Für Aktivist:innen ist klar: Vielfalt ist für Konzerne nicht mehr als ein Marketing-Gag.
Als politischste Sportveranstaltung der jüngeren Geschichte gilt die vergangene Fußball-Europameisterschaft vielen Beobachter:innen. Und fürwahr; die „Regenbogenauseinandersetzungen“, die totale Verwertungslogik der UEFA auf Kosten von Menschenleben oder die Thematisierung von Rassismus und Homophobie in Sport und Gesellschaft haben wichtige Debatten in den Vordergrund gedrängt. Dennoch war diese EM ein Turnier der Schande, angefangen bei seiner Austragung und beendet mit den rassistischen Gewaltexzessen nach dem Finale in Wembley. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian