Zeitung für Solidarität und Widerstand

ProtonMail

Beispiel „Proton Mail” – Unsere Daten sind nicht sicher!

"Proton Mail" wirbt damit, die Privatsphäre und Identität seiner Nutzer:innen im besonderen Maße zu schützen. Trotzdem gab der Mail-Provider nun persönliche Daten eines Nutzers an die Polizei weiter, was schließlich zu einer Verhaftung führte. Sind unsere Daten sicher und wie sollen wir mit ihnen umgehen? – Ein Kommentar von Herbert Scholle.

„ProtonMail“ gibt IP-Adressen von Umweltaktivist:innen an Europol weiter

Der Email-Anbieter ProtonMail mit Sitz in der Schweiz ist besonders in Kreisen, die auf Datensicherheit und Anonymität im Netz Wert legen, bekannt. Nun soll er im Zuge von Ermittlungen der französischen Behörden Daten von Umweltaktivist:innen weitergegeben haben. Dabei sagt ProtonMail offen, dass dies im letzten Jahr mehr als 3000 Mal geschehen ist und rät zur Nutzung des TOR-Netzwerks.