Die Menge diagnostizierter psychischer Erkrankungen steigt in den letzten Jahren immer weiter. Laut der Versicherungsgruppe Debeka machten sie 2020 mit 40,6 Prozent den häufigsten Grund für Berufsunfähigkeit aus.
Heute berät der Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag abschließend über das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG). Das Gesetz sieht vor, dass die Psychotherapie zukünftig nach Rastern organisiert werden soll, die bestimmen wie lange ein Patient je nach Krankheit behandelt werden darf. Die Bundespsychotherapeutenkammer kritisiert diesen Eingriff stark und sieht darin das Ende qualitativ hochwertiger Versorgung von Patient:innen.