Das fortschrittliche Medienprojekt red.media beendet seine Arbeit. Es sieht sich als Opfer einer gezielten politischen Kampagne, durch die auch die Sicherheit seiner Mitarbeiter:innen gefährdet sei. red.media wird unter anderem Nähe zu russischen Staatsmedien sowie die Verleumdung eines pro-israelischen Journalisten vorgeworfen.
Am Dienstagvormittag sind die Social Media-Kanäle des Medienprojekts „red.media” von Meta gesperrt worden. Auch die Email-Kommunikation wurde unterbunden. Wenige Tage zuvor hatte US-Außenminister Blinken ein Vorgehen gegen vorgeblich russisch gesteuerte Medien angekündigt. Perspektive Online hat mit Hüseyin Dogru von red.media gesprochen.