Mitte Juli unterzeichneten die EU und die Republik Serbien ein gemeinsames Abkommen: Während deutsche Automobilkonzerne heiß auf die großen Lithiumvorkommen in dem Land sind, erhofft sich die serbische Regierung Milliarden an Euro durch die EU. Doch wegen des umwelt- und gesundheitsschädlichen Abbau des Rohstoffes trugen in den vergangenen Wochen Zehntausende ihren Unmut auf die Straße. Perspektive Online hat mit der kommunistischen Gruppe Rote Aktion / Rote Initiative aus Kroatien und Serbien über die Massenproteste gesprochen.
Lithium gilt als Kernrohstoff für die „Energiewende“. Die EU sichert sich nun ein Vorrecht auf das größte Vorkommen Europas in Serbien. Vor zwei Jahren wurde dieses Projekt noch durch Proteste aus der Bevölkerung und von Umweltaktivist:innen gestoppt.