Der Bundesrat entschied sich am Freitag nicht über eine Verordnung abzustimmen, die Daten zu Menschen, die vom Selbstbestimmungsgesetz Gebrauch machen, einfacher zugänglich gemacht hätte. Das Thema ist damit aber nicht vom Tisch.
Seit einem Jahr ist das Selbstbestimmungsgesetz in Kraft. Dies erleichtert trans, inter und nichtbinären Personen die Änderung des Vornamens und des Geschlechtseintrags. Das Innenministerium setzt nun per Verordnung ein stark kritisiertes „Sonderregister" im Bundesrat durch.