In Berlin fand vergangene Woche die dritte „Internationale Sudan-Konferenz“ statt. Die Konferenz sollte zugleich eine humanitäre Geberkonferenz und ein Forum für zivile Akteure aus dem Sudan sein. Gleichzeitig war es ein Anlass für imperialistische Mächte, ihre Interessen in der Region miteinander abzustimmen. – Ein Kommentar von Ali Najjar
Der Bürgerkrieg im Sudan ist ein im westlichen Diskurs selten beachteter Konflikt. Und das trotz seiner hohen Opferzahlen und grausamen Gewaltexzesse. Wer diesen Krieg begreifen will, muss sich mit der blutigen Geschichte des Landes beschäftigen – und damit, wie kapitalistische Mächte in diese verwickelt sind.