Mit dem „Pakt für Bevölkerungsschutz“ will die Bundesregierung Milliarden in Warnsysteme und Schutzräume investieren. Während U-Bahnhöfe und Tunnel künftig als Bunkerersatz dienen sollen, wächst zugleich die Verzahnung von zivilen Institutionen, Bundeswehr und Infrastrukturplanung.
Beim Bundesinnenministerium soll im kommenden Jahr gespart werden. Besonders drastisch sind die Kürzungen beim zivilen Bevölkerungsschutz, der Katastrophenhilfe und dem Technischen Hilfswerk. Trotz Überschwemmungen, Dürren und Waldbränden stehen Sparvorgaben zwischen 30 und 40 Prozent an. Damit wird eine zivile Krisenbewältigung immer unwahrscheinlicher – wird die Bundeswehr dann zum Alltag gehören?