Nach einem gescheiterten Hinrichtungsversuch in Tennessee wurde die verurteilte Christa Pike mit lebensverlängernden Maßnahmen am Leben gehalten. Nun ist sie wieder zu Bewusstsein gelangt. Ihre Anwälte fordern eine Umwandlung der Strafe zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit auf Bewährung. Es ist nicht der erste Versuch einer Todesstrafe, der scheitert.
In Berlin versammelten sich vergangene Woche Demonstrant:innen, um ihre Solidarität mit palästinensischen Gefangenen auszudrücken, denen laut neuem Gesetz die Todesstrafe droht. Während Medien, Polizei und Politik in große Aufruhr über die Inszenierung der Hinrichtung geraten, schweigen sie über das verabschiedete Gesetz. – Ein Kommentar von Dalia Ali.