In einer knappen Abstimmung bringen die Gewerkschaften um ver.di den schwachen Abschluss im Tarifvertrag der Länder über die Ziellinie. Damit wird über 27 Monate eine Tarifsituation festgeschrieben, in der die Beschäftigten der Länder sowohl hinter der Inflation als auch hinter der Entgelttabelle von Bund und Kommunen zurückbleiben. – Ein Kommentar von Enrico Telle.
Im Arbeitskampf um den TV-L haben sich die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder nach langen Verhandlungen geeinigt. Die Entgelte sollen schrittweise um 5.8 Prozent steigen. Vor allem aber die studentischen Beschäftigten kommen in der Vereinbarung zu kurz.