Nach ersten gemeinsamen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) waren Arbeitsbedingte Krankheiten und Verletzungen im Jahr 2016 für den Tod von 1,9 Millionen Menschen verantwortlich. In Deutschland starben täglich 66 Menschen an schlechten Arbeitsbedingungen.
Im Jahr 2016 haben zu lange Arbeitszeiten zu insgesamt 745.000 Toden durch Schlaganfälle und Herzerkrankungen geführt. Das Risiko, durch Überarbeitung an einer Herzerkrankung zu versterben, stiegt seit 2000 um 47 %.