Dietrich Mateschitz plant deutschsprachige rechte Plattform nach dem Vorbild von „Breitbart News“.

Der österreichische Chef des „Red Bull“-Konzerns, Dietrich Mateschitz, will eine eigene Nachrichtenplattform gegen ein, seiner Meinung nach, herrschendes „linkes Meinungsdiktat“ gründen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat Mateschitz dafür eine Stiftung mit dem Namen „Quo Vadis Veritas“ (Wo gehst du hin, Wahrheit?) gegründet, die die Nachrichtenplattform „Näher an die Wahrheit“ tragen soll. Finanziert wird die Stiftung mit seinem milliardenschweren Privatvermögen.

Das Handelsblatt vergleicht Mateschitz Projekt bereits mit der – rassistische und faschistische Hetze verbreitenden – amerikanischen Plattform „Breitbart News“. Ziel ist es nach eigener Aussage der Stiftung, „eine publizistische Antwort auf die zunehmende Misstrauenskultur in der Gesellschaft“ zu geben. Mateschitz äußerte erst kürzlich immer wieder seine Bewunderung für Donald Trump und verteidigte Wladimir Putin gegen Angriffe.

Nachdem Mateschitz bereits den Fernsehsender Servus TV besitzt, will er nun auch eine eigene Nachrichtenplattform schaffen, um seine „Wahrheit“ gegen „eine selbst ernannte sogenannte intellektuelle Elite“ durchzusetzen.