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Hansa Rostock-Fans hissen ein Banner, welches das rassistische Pogrom in Lichtenhagen feiert

Beim sonntäglichen Zweitligaspiel zwischen St. Pauli und Hansa Rostock hissten Rostock-Fans ein Banner, auf dem das Wort "Lichtenhagen" sowie eine Sonnenblume zu sehen waren. Dies soll auf das Pogrom in Rostock Lichtenhagen 1992 anspielen, bei dem Faschisten das Sonnenblumenhaus, ein Asylbewerberheim, angriffen und in Brand steckten. Es ist nicht das erste Mal, dass Hansa Rostock durch rechte Aussagen auffällt.

RB Leipzig – Ein Paradebeispiel für die Kommerzialisierung des Fußballs

Am Samstag gewann RB Leipzig das DFB – Pokalfinale gegen den SC Freiburg. Danach hagelte es Kritiken gegen den Fußballverein. Ein Foto auf dem Spieler Kevin Kampl den Energydrinks Red Bull in den Pokal schütte befeuerte diese Kritiken noch weiter. Ein Kommentar von Michelle Mirabal

Vereine sind für das Verhalten ihrer Fans haftbar

Da Anhänger des FC Carl Zeiss Jena während eines Spiels Pyrotechnik abgebrannt haben, wurde der Verein vom Deutschen Fußball-Bund mit einer hohen Geldstrafe belegt, die nun bestätigt wurde.

Klassenkampf-Rap aus den Philippinen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte unterdrückt mit dem Vorwand der Drogenkriminalität und der Corona-Pandemie die eigene Bevölkerung brutal. Doch von der migrantischen philippinischen Bevölkerung in den USA regt sich Widerstand im kulturellen Bereich. Ein Kommentar von Stefan Pausitz.

Baden-Württemberg plant Erhöhung der Studiengebühren für ausländische Studierende

Das Grün regierte Baden-Württemberg plant eine Erhöhung der Studiengebühren für ausländische Studierende um mindestens 10 Prozent. Der Bundesverband ausländischer Studierender und das Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren fordern die sofortige Abschaffung von Studiengebühren.

20 Jahre nach 9/11: Klassenkampf statt „Kampf der Kulturen“!

Nach dem Ende der Sowjetunion benötigten die herrschenden Klassen im kapitalistischen Westen eine neue Legitimationsideologie um die Unterdrückten im Inneren gegeneinander aus zu spielen und zugleich die eigene Kolonisierung anderer Länder voranzutreiben. Sie fanden sie in der These "Kampf der Kulturen" – des "Zivilisierten Westens" gegen den "barbarischen Islam" – der mit dem 11. September 2001 massenhaft von oben verbreitet wurde. Wir sollten uns davon lösen. – Ein Kommentar von Tim Losowski

Der Nordostdeutsche Fußballverband als „Steigbügelhalter für rechte Ideologien“?

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat eine Trikotwerbung von Tennis Borussia Berlin für einen Hilfsfonds für Betroffene faschistischer Gewalt untersagt. Fans beklagen zurecht, dass sich der Verband damit zum „Steigbügelhalter für rechte Ideologien“ mache. Ein Kommentar von Michelle Mirabal

Identitätspolitik bei Amazon: Liebesgrüße aus Absurdistan

Richtlinien der Firma Amazon Studios sehen vor, dass Schauspieler:innen nur noch ihr eigenes Geschlecht, ihre Herkunft, sexuelle Orientierung und Behinderung spielen sollen. Was als Beitrag zu Inklusion und Diversität verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als reaktionäre Spaltungspolitik. Die Episode erinnert daran, wie die postmoderne Identitätspolitik Unterdrückungsverhältnisse und den Kampf dagegen ins Gegenteil umdeutet. – Ein Kommentar von Thomas Stark.

Urlaub: Ein Luxus den Millionen sich nicht leisten können

Sommerzeit ist Urlaubszeit, zumindest war dies vor Corona so und auch jetzt zieht es Millionen Menschen in andere Länder. Der Massentourismus boomt wieder. Jedoch bei weitem nicht für alle. Mehr als 35 Millionen Menschen können sich in der EU keine Woche Urlaub im Jahr leisten. Was für die einen Selbstverständlichkeit ist, ist für die anderen unerreichbarer Luxus.

Nachschlag zur EM: Ein Turnier der Schande

Als politischste Sportveranstaltung der jüngeren Geschichte gilt die vergangene Fußball-Europameisterschaft vielen Beobachter:innen. Und fürwahr; die „Regenbogenauseinandersetzungen“, die totale Verwertungslogik der UEFA auf Kosten von Menschenleben oder die Thematisierung von Rassismus und Homophobie in Sport und Gesellschaft haben wichtige Debatten in den Vordergrund gedrängt. Dennoch war diese EM ein Turnier der Schande, angefangen bei seiner Austragung und beendet mit den rassistischen Gewaltexzessen nach dem Finale in Wembley. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

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