„Wir müssen uns selbst organisieren und unsere Forderungen mit Druck durchsetzen!“

Nach anderthalb Jahren Corona-Pandemie ist die Lage in den Krankenhäusern noch katastrophaler als zuvor schon. Nun stehen für viele Mitarbeiter:innen der Kliniken die wichtigen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst der Länder an. Ein Interview mit Pflegerin Janina Henschel

Mit „Squid-Game“-Kostümen: Zehntausende Gewerkschafter:innen streiken in Südkorea für Arbeitssicherheit

Trotz Corona-Demonstrationsverbot haben etwa 80.000 Mitglieder des südkoreanischen Gewerkschaftsbundes KCTU am Mittwoch in 13 verschiedenen Städten gestreikt. Sie forderten die Regierung des Landes auf, bessere Arbeitsbedingungen für atypisch Beschäftigte Arbeiter:innen und eine Erhöhung des Mindestlohns durchzusetzen. Dabei setzten sie auch auf Kostüme mit Potenzial für mediale Aufmerksamkeit.

Dilbent Türker seit 266 Tagen im Arbeitskampf in der Türkei

Dilbent Türker, eine 27 Jährige Arbeiterin aus der Türkei fordert seit über 260 Tagen die Abschaffung eines arbeiter:innenfeindlichen Gesetzes der Türkei: dem Kod 29 Arbeitsgesetz. Sie selbst wurde mithilfe dieses Gesetzes gekündigt. Obwohl ihr Kampf kein einfacher ist, gibt sie nicht auf.

Die Preise steigen – also müssen auch die Löhne steigen!

Die Warenpreise in Deutschland sind in diesem Jahr drastisch gestiegen. Besonders betroffen sind Lebensmittel, Kraftstoffe und Heizöl. Für die Arbeiter:innenklasse bedeutet das eine Verschlechterung ihres Lebensstandards – es sei denn, sie setzt jetzt deutlich höhere Löhne durch. Ein Kommentar von Thomas Stark

Berliner Krankenhausbewegung: Wir retten euch – wer rettet uns?

Rund 5.000 Menschen haben sich gestern in Berlin einer Demonstration der Berliner Krankenhausbewegung angeschlossen. Die Bewegung hat schon einige Erfolge erzielt, sowohl Vivantes als auch die Charité sind in Gesprächen für neue Tarifverträge. Der Kampf geht dennoch weiter, denn die Bewegung fordert: "TVÖD für alle an der Spree!".

Bundesweite Streiks auf dem Bau rücken näher

In der Schlichtung zwischen der IG BAU und den Kapitalvertreter:innen sind die Fronten verhärtet. Nun kündigt die IG BAU bundesweite Streiks an, sollte sich die Gegenseite nicht bewegen.

Streiks in Frankreich und Italien: LKW-Fahrer:innen protestieren gegen Sozial- und Corona-Politik

Am Dienstag riefen französische Gewerkschaften zum Streik auf. Dort und im Nachbarland Italien protestieren seit Wochen tausende Arbeiter:innen verschiedenster Sektoren, darunter auch viele LKW-Fahrer:innen. Die italienischen Basisgewerkschaften mobilisieren außerdem zu einem eintägigen Generalstreik am 11. Oktober.

Lieferdienst „Gorillas“: Massenentlassung von kämpferischen Arbeiter:innen – Lärm-Demo angekündigt

Seit Juni haben Arbeiter:innen beim Lieferdienst mit Blockade- und Streik-Aktionen vor allem in Berlin auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen beim Lieferdienst „Gorillas“ aufmerksam gemacht. Nun scheint das Start-Up in einer konzentrierten Aktion kämpferischen Arbeiter:innen zu kündigen. Für morgen ist eine spontane Lärm-Demo angekündigt.

Porsche Leipzig: Von 38 auf 35 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich

Nach mehreren ganztägigen Warnstreiks wurde eine Ost-West-Angleichung im Tarifvertrag zwischen IG Metall und Porsche festgehalten. Nun soll schrittweise bis 2025 die Wochenarbeitszeit im Leipziger Porschewerk auf westdeutsches Niveau gesenkt werden.

Versorgungsengpass- Deutschland fehlen 60.-80.000 LKW-Fahrer:innen

Deutschland steuert geradewegs auf eine Versorgungsengpass zu. Hauptgründe dafür sind so wohl die Wirtschaftskrise, als auch ein enormer Mangel an LKW-Fahrer:innen. Den Transportunternehmen in Deutschland gehen langsam die Fahrer:innen aus, unter anderem ist das eine Folge unattraktiver Arbeitszeiten, schlechter Bezahlung und eines allgemein schlechten Images des Berufs.

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