Kliniken versuchen, vereinbarte Sonderzahlungen für PflegerInnen zu unterschlagen

Zu Beginn der Covid-Pandemie gab es zwei Berufsgruppen, die besondere Solidarität der Bevölkerung genossen: KassiererInnen und KrankenpflegerInnen. Die KrankenpflegerInnen genossen hierbei nicht nur die Solidarität der Bevölkerung, sondern auch die Politik wollte sich dankbar für deren unermüdlichen Einsatz zeigen. So sollten die KrankenpflegerInnen 1500 Euro Sonderprämie erhalten. Oftmals werden diese Sonderprämien jedoch nicht ausgezahlt. Ein Beispiel aus Sachsen. 

„In der Pflege muss unbedingt aufgerüstet werden!“

In der Corona-Pandemie standen Pflegekräfte an der vordersten Front. Sie waren mit fehlender Schutzkleidung und noch mehr Belastung konfrontiert. Wir haben mit der Pflegerin Rahel aus einem großen Universitätsklinikum im Norden Deutschlands gesprochen. Über ihren Alltag vor, während und nach Corona – und welche Forderungen sie an die Politik stellt.

Nach den Sommerferien Corona-Alltag in den Schulen

In allen Bundesländern bereiten sich die Schulen zur Zeit auf die Rückkehr zum Schulalltag unter Corona-Bedingungen vor. Einheitliche bundesweite Regelungen wird es nicht geben. Die Schulen wollen jedoch mit Einschränkungen wieder zum Präsenzbetrieb zurückkehren.

Eine Million Menschen in Deutschland ohne Krankenversicherung

Im Gegensatz zu US-amerikanischen Staaten gibt es in Deutschland eine gesetzliche Krankenversicherung, dadurch geht man automatisch davon aus dass jede/r versichert ist, doch dass ist eine Illusion.

Verkehrsministerium legt rechtswidriges Gesetz vor und lässt es dann außer Kraft setzen

Ende April trat eine neue Straßenverkehrsordnung in Kraft, durch die RaserInnen schärfer bestraft werden sollten. Die Autolobby hatte schon zuvor massiv dagegen getrommelt – ebenso wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Offenbar hat sein Ministerium dabei das Gesetz so fehlerhaft formuliert, dass es nun rechtswidrig ist und ausgesetzt werden muss. Experten gehen nicht von einem Versehen aus. Eine Neuverhandlung ist damit wahrscheinlich.

Göttingen: Lage in Quarantäne-Wohnblock weiterhin miserabel

Seit letztem Donnerstag sind 700 Personen in einem Göttinger Wohnblock in der Groner Landstraße 9 eingesperrt. Der Grund: Dort war es zu einem Corona-Ausbruch und der Infektion von 120 Menschen gekommen. Am Samstag kam es dann wegen der schlechten Hygiene-Zustände und Nahrungsmittelversorgung zu Protesten und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Auch Tage später ist die Lage im Haus dennoch weiterhin miserabel.

Massenmenschenhaltung in der Massentierschlachtung

Über die Rolle der Fleischproduktion bei Tönnies für den regionalen Corona-Ausbruch in NRW. Das System Tönnies und seine unmenschlichen Arbeitsbedingungen müssen nicht nur angeprangert, sondern überwunden werden. Ein Kommentar von Paul Gerber.

Hunderte Corona-Fälle in Tönnies-Fleischfabrik

Bereits seit Jahren steht der Fleischkonzern Tönnies in der Kritik. Häufig geht es hierbei um die schlechte Haltung der Tiere, unangenehme Gerüche in der Nähe der Schlachtereien oder den schlechten Arbeitsverhältnissen. Nun haben sich 400 MitarbeiterInnen in Rheda-Wiedenbrück binnen 24 Stunden mit dem Covid-19-Virus infiziert. Der Betrieb wird nun vorerst geschlossen und rund 7.000 Menschen unter Quarantäne gestellt.

Gesundheit im Kapitalismus? – Fehlanzeige!

Warum die Gesundheitsvorsorge nicht erst seit Corona, sondern regelmäßig an die Grenzen des Kapitalismus stößt. Ein Kommentar von Paul Gerber

„Übersterblichkeit“: Im April sind 8 Prozent mehr Menschen gestorben als in den vier Vorjahren

Im April 2020 sind nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 82 246 Menschen in Deutschland gestorben. Das 8 % (+5 942 Fälle) mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Mehr als 80 000 Sterbefälle in einem April gab es in Deutschland zuletzt im Jahr 1977. In Frankreich lag die Übersterblichkeit bei 27% in Italien sogar bei 49%.