Multimillionär:innen besitzen die Hälfte aller Berliner Wohnungen

Am Dienstag wurde eine Studie des Finanzexperten Christoph Trautvetter über die Eigentumsverhältnisse auf dem Berliner Wohnungsmarkt im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlicht. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Die Stadt befindet sich fest im Griff der Superreichen.

Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft? – Es reicht!

Als ich vor Kurzem durch meinen Stadtteil in Leipzig lief, fiel mir auf, dass einige Wohnblöcke zur gleichen Zeit renoviert werden. Ich kam mit den HausbewohnerInnen ins Gespräch und war schockiert. - Ein Bericht von Stefan Pausitz

Großkonzerne treten in den Mietstreik und zählen auf den Staat – normale MieterInnen können...

Großkonzerne wie Adidas, H&M oder Deichmann sind in den Mietstreik getreten. Sie wollen ihre Mietzahlungen beispielsweise für Geschäfte in Innenstädten vorerst einstellen – und auch später nicht zurückzahlen. Dafür könnte das billionen-schwere Paket zur Unterstützung der Wirtschaft genutzt werden. Für normale MieterInnen ist das bisher nicht vorgesehen. Sie könnten in einigen Monaten mit einem großen Schuldenberg dastehen. Dagegen gibt es am heutigen „HousingActionDay“ kreativen Protest.

Leerstand, Abriss, Zwangsräumungen: Die Wohnungsfrage in Cottbus

In der Coronakrise schauen viele Menschen mit Angst auf ihr Mietkonto. Doch schon zuvor hat sich die "Wohnungsfrage" in Deutschland immer mehr verschärft. In Großstädten kommt es zu massiven Mietsteigerungen. Doch auch in Ostdeutschen mittleren Städten sind immer mehr Probleme zu beobachten, zum Beispiel in Cottbus. – ein Kommentar von Julius Strupp

„Deutsche Wohnen“ wegen rassistischer Diskriminierung zur Kasse gebeten

Das Amtsgericht Charlottenburg verurteilt den Wohnungskonzern Deutsche Wohnen wegen Diskriminierung eines Mietinteressenten aufgrund seines türkischen Namens und muss nun 3.000 Euro Schadensersatz zahlen.

Politische statt repräsentative MieterInnenvertretung – ein Beispiel aus Leipzig

In Leipzig wirkt das Netzwerk „Stadt für alle“. Dieses Netzwerk hatte es sich zur Aufgabe gesetzt den Deutschen Mieterbund (DMB) bzw. den Mieterverein Leipzig (MVL) von innen heraus zu verändern.

Video-Interview mit Haus-BesetzerInnen in Köln-Kalk: „Wohnraum darf keine Ware sein“

Im Kölner ArbeiterInnenviertel Kalk wurde gestern ein Haus aus einer Demonstration heraus besetzt. Die Polizei hat die Straße abgesperrt, doch Perspektive konnte die BesetzerInnen im Haus in der Dieselstraße 15 interviewen.

Studentischer Bundesverband: zum Semesterstart droht Wohn-Chaos

Der "freie zusammenschluss von student*innenschaften" (fzs) warnt vor chaotischen Wohnsituationen im Oktober. Wie schon in den vergangenen Jahren werde es wieder tausende Erstsemester-StudentInnen geben,...

Stadt Düsseldorf legt spitze Steine unter Brücke – Obdachlose tragen sie vors Rathaus

Die Stadt Düsseldorf ist wieder einmal rabiat gegen Lebensräume von Obdachlosen vorgegangen. So hat diese unter einer Brücke dutzende große spitze Steine aufstellen lassen um Obdachlose darin zu hindern, dort zu Campen. Die Antwort folgte prompt: Obdachlose brachten die Steine „zurück“ und legten sie vor dem Düsseldorfer Rathaus ab.

Die Berliner „DIESE eG“ – Ein Angriff auf die MieterInnenbewegung

„Ich bin Diese“ - Ein Slogan, der sich in den letzten Wochen immer weiter in der MieterInnenbewegung verbreitet hat und großen Anklang findet. Es geht dabei um die Genossenschaft “DIESEeG“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Häuser per Vorkaufsrecht zu kaufen. Auf Twitter zeigen sich verschiedene Initiativen und kämpfende Häuser, mit Transparenten und Plakaten mit der Aufschrift #ichbinDIESE. - Ein Kommentar von Louis Cornec