„Deutsche Wohnen“ wegen rassistischer Diskriminierung zur Kasse gebeten

Das Amtsgericht Charlottenburg verurteilt den Wohnungskonzern Deutsche Wohnen wegen Diskriminierung eines Mietinteressenten aufgrund seines türkischen Namens und muss nun 3.000 Euro Schadensersatz zahlen.

Stadt Düsseldorf legt spitze Steine unter Brücke – Obdachlose tragen sie vors Rathaus

Die Stadt Düsseldorf ist wieder einmal rabiat gegen Lebensräume von Obdachlosen vorgegangen. So hat diese unter einer Brücke dutzende große spitze Steine aufstellen lassen um Obdachlose darin zu hindern, dort zu Campen. Die Antwort folgte prompt: Obdachlose brachten die Steine „zurück“ und legten sie vor dem Düsseldorfer Rathaus ab.

MieterInnen organisieren Proteste gegen geplanten Hausverkauf

In Berlin stehen 527 Wohnungen zum Verkauf. Allein der Verdacht, die Wohnungsgesellschaft  "Deutsche Wohnen" (DW) könne das Gebäude kaufen, bewegte MieterInnen dazu, Proteste zu...

Erfrieren oder verbrennen?

Ein Kommentar zur Wohnsituation der ArbeiterInnenklasse in England von Paul Gerber

Bundesweiter Protest gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung

Am gestrigen Samstag war der bundesweite Aktionstag für bezahlbaren Wohnraum. In großen und kleinen Städten Deutschlands sowie vereinzelt in ganz Europa haben sich Menschen...

Leerstand, Abriss, Zwangsräumungen: Die Wohnungsfrage in Cottbus

In der Coronakrise schauen viele Menschen mit Angst auf ihr Mietkonto. Doch schon zuvor hat sich die "Wohnungsfrage" in Deutschland immer mehr verschärft. In Großstädten kommt es zu massiven Mietsteigerungen. Doch auch in Ostdeutschen mittleren Städten sind immer mehr Probleme zu beobachten, zum Beispiel in Cottbus. – ein Kommentar von Julius Strupp

Nach spontanem Protest: Zwangsräumung in Köln vorerst verhindert

In Köln hat die städtische gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GAG heute morgen einen Mann zwangsgeräumt. Kurz zuvor war seine Frau verstorben, auf dessen Namen der Mietvertrag lief. Doch anstatt ihm einen Mietvertrag vorzuschlagen wechselten Sie das Schloss aus. Der entschlossene kurzfristige Protest von Unterstützer:innen hatte zur Folge, dass er die Schlüssel für das neue Schloss erhielt.

„Die Stadt muss mehr Wohnraum schaffen!“

Seit einiger Zeit macht eine Gruppe von obdachlosen Frauen in Köln durch Besetzungen auf mangelnden Wohnraum, explodierende Mieten und wachsende Obdachlosigkeit aufmerksam. Eine Woche lang organisierten sie nun Proteste vor dem Kölner Wohnungsamt. Im Interview erzählen sie von ihren Forderungen und Beweggründen.

Enteignen? Ja, aber richtig!

Immer lauter werden die Forderungen nach Enteignungen etwa von großen Wohnungskonzernen in Deutschland. Doch wenn schon enteignen, dann richtig! - Ein Kommentar von Clara Bunke

Video-Interview mit Haus-BesetzerInnen in Köln-Kalk: „Wohnraum darf keine Ware sein“

Im Kölner ArbeiterInnenviertel Kalk wurde gestern ein Haus aus einer Demonstration heraus besetzt. Die Polizei hat die Straße abgesperrt, doch Perspektive konnte die BesetzerInnen im Haus in der Dieselstraße 15 interviewen.