Enteignen? Ja, aber richtig!

Immer lauter werden die Forderungen nach Enteignungen etwa von großen Wohnungskonzernen in Deutschland. Doch wenn schon enteignen, dann richtig! - Ein Kommentar von Clara Bunke

Politische statt repräsentative MieterInnenvertretung – ein Beispiel aus Leipzig

In Leipzig wirkt das Netzwerk „Stadt für alle“. Dieses Netzwerk hatte es sich zur Aufgabe gesetzt den Deutschen Mieterbund (DMB) bzw. den Mieterverein Leipzig (MVL) von innen heraus zu verändern.

Die Berliner „DIESE eG“ – Ein Angriff auf die MieterInnenbewegung

„Ich bin Diese“ - Ein Slogan, der sich in den letzten Wochen immer weiter in der MieterInnenbewegung verbreitet hat und großen Anklang findet. Es geht dabei um die Genossenschaft “DIESEeG“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Häuser per Vorkaufsrecht zu kaufen. Auf Twitter zeigen sich verschiedene Initiativen und kämpfende Häuser, mit Transparenten und Plakaten mit der Aufschrift #ichbinDIESE. - Ein Kommentar von Louis Cornec

Berlin: 77.000 für Enteignung

Die Berliner Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ übergibt zehntausende Unterschriften für ein Volksbegehren in Berlin.

Hartz IV: Beziehende müssen 600 Millionen Euro Wohnkosten selbst stemmen

Die Mieten steigen rasant, die Hartz IV-Beiträge eher nicht. Die Folge: Hartz IV-verträglicher Wohnraum wird noch knapper und Beziehende zahlen die Differenz aus eigener...

„Die Stadt muss mehr Wohnraum schaffen!“

Seit einiger Zeit macht eine Gruppe von obdachlosen Frauen in Köln durch Besetzungen auf mangelnden Wohnraum, explodierende Mieten und wachsende Obdachlosigkeit aufmerksam. Eine Woche lang organisierten sie nun Proteste vor dem Kölner Wohnungsamt. Im Interview erzählen sie von ihren Forderungen und Beweggründen.

Großkonzerne treten in den Mietstreik und zählen auf den Staat – normale MieterInnen können...

Großkonzerne wie Adidas, H&M oder Deichmann sind in den Mietstreik getreten. Sie wollen ihre Mietzahlungen beispielsweise für Geschäfte in Innenstädten vorerst einstellen – und auch später nicht zurückzahlen. Dafür könnte das billionen-schwere Paket zur Unterstützung der Wirtschaft genutzt werden. Für normale MieterInnen ist das bisher nicht vorgesehen. Sie könnten in einigen Monaten mit einem großen Schuldenberg dastehen. Dagegen gibt es am heutigen „HousingActionDay“ kreativen Protest.

Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft? – Es reicht!

Als ich vor Kurzem durch meinen Stadtteil in Leipzig lief, fiel mir auf, dass einige Wohnblöcke zur gleichen Zeit renoviert werden. Ich kam mit den HausbewohnerInnen ins Gespräch und war schockiert. - Ein Bericht von Stefan Pausitz

Mietproteste tragen Früchte: Vonovia schraubt Renovierungen zurück

Zahlreiche MieterInnen stehen vor Problemen, denn die ohnehin hohen Mieten könnten nach Renovierungen noch höher werden. Deswegen haben sich vielerorts Menschen zusammengeschlossen und protestiert, vorallem der Imobilienkonzern Vonovia steht in der Kritik.

Kämpfe gegen steigende Mieten kommen auch in kleineren Städten an

In letzter Minute haben MieterInnen der eG Wohnen und AktivistInnen des Solidaritätsnetzwerks Cottbus am 23. April gegen eine Zwangsräumung am Mittwochmorgen in Cottbus-Sachsendorf protestiert.