DGB-Studie zeigt Einfluss der Qualität der Arbeit auf das Alltagsleben.

Die diesjährige repräsentative Umfrage des DGBs zeigt: 41% der Beschäftigten sind oft so erschöpft, dass sie nicht dazu kommen, „sich um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern“.

Berufliche und private Interessen unter einen Hut zu bringen, scheitert oft an zeitlichen Hürden. Das sagen 27% der Befragten. Erschöpfung wie Zeitprobleme machen besonders Frauen zu schaffen.

Dabei spielt auch die Qualität der Arbeit eine Rolle. Der DGB-Index „Gute Arbeit“ mit 42 Fragen versucht eine Kategorisierung: Unter „schlechter Arbeit“ leiden der Auswertung zufolge 19% der Beschäftigten, 31% liegen im unteren Mittelfeld, 37% im oberen Mittelfeld. Eine „gute Arbeit“ haben 13%.

Bei den Arbeitern mit „guter Arbeit“ hindern Erschöpfung und zeitliche Schwierigkeiten nur 9% der Lohnabhängigen daran, Außerberufiches wie gewünscht zu bewältigen. Die Gruppe der Beschäftigten mit schlechter Arbeit kommt hier auf Werte von 73% („sehr schlechte Arbeit“), beziehungsweise 52%(„schlechte Arbeit).