Wahrnehmung und Präsenz von Kriegen sehr unterschiedlich verteilt

Laut den Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg, gab es im Jahr 2017 31 Kriege und kriegerische Konflikte auf der Welt. Damit zählte die Arbeitsgemeinschaft einen Konflikt weniger als noch im Jahr zuvor.

In einer Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft heißt es, das im Jahr 2017 die Kriege in Burundi, Mosambik und im nordöstlichen indischen Bundesstaat Assam beendet wurden. Demgegenüber entwickelte sich in der Kasai-Provinz der Demokratischen Republik Kongo und im Südwesten von Myanmar kriegerische Konflikte.

Die meisten Kriege und Konflikte gab es demnach im Nahen und Mittleren Osten hier wurden 12 Kriege gezählt. Danach folgten Afrika und Asien mit neun, beziehungsweise acht Kriegen. Die höchsten Opferzahlen im Krieg in Syrien.

Die Arbeitsgemeinschaft machte zudem darauf aufmerksam, dass die Konflikte und Kriege weltweit sehr unterschiedlich viel Aufmerksamkeit bekommen. Während der Krieg gegen den „Islamischen Staat“ in Syrien und dem Irak besonders präsent in den Medien waren, so wurde über andere Konflikte kaum oder gar nicht berichtet.

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