Lediglich rund ein Viertel der AfD-WählerInnen sind GeringverdienerInnen.

In diesem, genauso wie im letzten vergangenen Jahr 2016, entstanden immer wieder aufgeheizte Debatten rund um die rechte Partei „AfD“. Neben der mittlerweile unbestritten rechten Gesinnung der Partei drehten sich diese Diskussionen vor allem um eine Frage: Ist die AfD tatsächlich eine Partei der „kleinen Leute“ und der „GeringverdienerInnen“?

Die ziemlich klare Antwort darauf lautet: Nein. Die AfD ist keine Partei für GeringverdienerInnen und faktisch auch kein Sammelbecken für „von der Gesellschaft Abgehängte“. Das belegt nun auch eine neue Studie der „Forsa“ (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH).

Diese statistische Erhebung besagt, dass nur rund 28% aller AfD-AnhängerInnen ein Haushaltsnettoeinkommen von unter 2000 Euro im Monat hat. Damit sind sie ziemlich gleichauf mit den AnhängerInnen der CDU: deren Anteil an GeringverdienerInnen liegt bei 27%. Blickt man dann auf diese Zahlen noch im Zusammenhang mit den Ergebnissen für andere Parteien wie etwa der SPD (32%) und der Linken (37%) oder gar den Anteil der schlecht Verdienenden unter den Nicht-WählerInnen, der mit 45% der mit Abstand höchste ist, so ist die AfD keinesfalls die Partei der „kleinen Leute“ oder gar der der GeringverdienerInnen.

Und zählt man schließlich noch den Prozentsatz an Schlechtverdienenden, der in Deutschland gar nicht wählen darf, dazu, so kommt mehr als deutlich heraus, dass die AfD mitnichten ihre Basis bei den am meisten Unterdrückten und Ausgebeuteten der Gesellschaft hat.

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