US-Soldaten sollen Syrien bald verlassen. US-Außenministerium friert Hilfsgelder ein.

Am gestrigen Freitag hat der US-amerikanische Präsident Donald Trump überraschenderweise angekündigt, dass die 2000 in Syrien stationierten, amerikanischen Soldaten in näherer Zukunft das Land verlassen werden.

„Wir werden sehr bald aus Syrien abziehen“, sagte Trump bei einer Rede vor IndustriearbeiterInnen im Bundesstaat Ohio. Die Soldaten sollten in ihr Land zurückkehren, wo sie hingehörten und sein wollten, so Trump. Der US-Präsident fügte hinzu, um Syrien sollten sich „andere Leute“ kümmern.

Die Ankündigung Trumps kommt unmittelbar, nachdem am Donnerstag ein amerikanischer und ein britischer Soldat bei der Explosion eines Sprengsatzes in der Nähe der Stadt Manbidsch (Gouvernement Aleppo) getötet wurden.

Das US-amerikanische Außenministerium ließ zudem mehr als 200 Millionen Dollar an Wiederaufbauhilfen für Syrien einfrieren. Dies sei auf eine entsprechende Anordnung des Weißen Hauses geschehen, berichtet das Wall Street Journal. Der Hintergrund dieser Entscheidung ist bisher unklar.

Der US-Verteidigungsminister James Mattis, der neue Außenminister Mike Pompeo und der Nationale Sicherheitsberater Trumps, John Bolton, widersprachen laut dem Nachrichtenmagazin Politico der Äußerung Trumps.

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