Bis zu 30.000 IS-Kämpfer sollen allein in Syrien und im Irak weiter aktiv sein

Seit Monaten ist die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in der Defensive und verliert in Syrien und im Irak gigantische Territorien, die zuvor zum Teil mehrere Jahre von ihnen beherrscht wurden. Doch trotz dieser Geländegewinne gegen die Terrororganisation ist sie militärisch noch lange nicht geschlagen.

Laut einem Bericht von Experten der Vereinten Nationen (UN), der am Dienstag dem Sicherheitsrat in New York übergeben wurde, sollen sich allein im Irak und in Syrien immer noch bis zu 30.000 Kämpfer der Organisation befinden. Demnach sollen sich die Kämpfer jeweils zur Hälfte auf die beiden Länder aufteilen (Link).

Der Bericht geht weiter davon aus, dass sich ein geheimer Führungskern der Miliz sowohl in Syrien, als auch im Irak versteckt halte. Viele wichtige IS-Führer sollen bereits vor einiger Zeit nach Afghanistan in Sicherheit gebracht worden sein. Auch diese Entwicklung halte nach den Informationen der nicht genannten Experten weiter an.

Auch in anderen Ländern und Regionen ist der IS weiter mit tausenden Kämpfern militärisch aktiv. Allein in Lybien sollen sich 3.000-4.000 Kämpfer aufhalten. In Afghanistan sollen es 3.500-4.500 mit steigender Tendenz sein. Ebenfalls in verschiedenen Ländern Südostasiens und Westafrika bekommt der IS Zulauf. So sollen sich auch im Jemen hunderte Kämpfer des IS befinden.

Obwohl sich nach wie vor tausende internationale Kämpfer in den Reihen des IS befinden, soll der Zustrom quasi zum Erliegen gekommen sein, so der Bericht. Es gehe jedoch auch weiter eine immense Gefahr – auch für internationale Terrorangriffe – von der Miliz aus.

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