Am vergangenen Samstag fand das dritte Upright – Antiracist Martial Arts Tournament in Prag, Tschechien statt, welches nach dem DIY-Prinzip (Do it yourself) von AntifaschistInnen organisiert wird.

AntifaschistInnen aus ganz Europa, unter anderem Tschechien, Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn und der Slowakei, reisten an um ihre Kampfsport-Fähigkeiten in lockerer und rücksichtsvoller Atmosphäre zu beweisen. Viele der angereisten TeilnehmerInnen nahmen vor Ort an ihrem ersten Wettkampf teil. Gekämpft wurde in den Disziplinen Grappling, Boxen, K-1 und Muay Thai in verschiedenen Gewichtsklassen und insgesamt 23 Kämpfen.

Alle KämpferInnen wurden von den zahlreichen ZuschauerInnen bejubelt und angefeuert. Die Stimmung war ausgelassen und die Kapazitäten der Location komplett ausgelastet. Die OrganisatorInnen waren von der großen Anzahl an KämpferInnen und Zuschauern überrascht, welche alle Erwartungen übertrafen. Viele Gruppen aus den unterschiedlichen Ländern kamen bei der After-Show-Party miteinander ins Gespräch und vernetzten sich für die zukünftige Zusammenarbeit.

Die Moderatoren bestärkten in ihren Reden den antifaschistischen Charakter der Veranstaltung und stellen klar, dass der auch Kampfsport eine lange antifaschistische Tradition hat und dieser Bereich nicht den Faschisten überlassen werden darf. Seit Jahren versuchen sich diese mit Events wie dem ‚Kampf der Nibelungen‘ und Verankerungen in lokalen Box-Clubs in der Kampfsportszene einen Platz zu erobern.

Auch im kommenden Jahr wird das Upright wieder in Prag stattfinden. Dann erwarten die VeranstalterInnen eine noch größere Beteiligung.