Kurdische Kämpfer der Demokratischen Kräfte Syriens setzen Operation gegen letztes vom „Islamischen Staat“ in Ost-Syrien gehaltenes Dorf fort.

Rund 500 Kämpfer der islamistischen Terrororganisation „Islamischer Staat“ sollen sich laut kurdischen Angaben noch in dem Dorf Baghus im Osten Syriens verschanzt halten. Es ist das letzte Gebiet, das unter der territorialen Kontrolle der Terrororganisation in Syrien steht.

Neben den Kämpfern sollen sich auch noch 3-4.000 Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder, in dem Dorf aufhalten. Die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) hatten zuvor die Kämpfe unterbrochen, um weiteren Zivilisten die Möglichkeit zu geben, das Kampfgebiet zu verlassen und die Kämpfer zur Aufgabe zu bewegen. Am Sonntag Abend kam es dann an allen Fronten rund um das Dorf erneut zu harten Kämpfen (Link).

Der IS ist noch lange nicht besiegt

Auch wenn die territoriale Macht des „Islamischen Staats“ in Syrien und dem Irak zunächst einmal der Vergangenheit angehören dürfte, ist die Terrororganisation noch lange nicht besiegt.

In Nord- und Ostsyrien kommt es fast täglich zu Angriffen und Selbstmordanschlägen durch islamistische Schläferzellen. Hinzu kommen Berichte, dass der „IS“ in den von der Türkei besetzten Gebieten weiter frei existieren kann (Link). Auch die Wüstengebiete in Syrien und dem Irak bieten der Terrororganisation weiter Schlupfwinkel, wo sie sich reorganisieren und weitere Angriffe planen kann.

Ein großer Teil der Führungsriege und tausende Kämpfer sollen sich zudem in verschiedene Ländern in West- und Süd-Asien befinden.

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